Zeichen gegen den Krieg – Antikriegsplastik von Lehmbruck bis heute

11.09.2014 - 07.12.2014
Lehmbruck Museum
Düsseldorfer Straße 51, 47049 Duisburg
http://www.lehmbruckmuseum.de

2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Mit dem Gestürzten von Wilhelm Lehmbruck besitzt das Lehmbruck Museum ein Schlüsselwerk dieser Zeit. Die Ausstellung „Zeichen gegen den Krieg“ nimmt die Haltung Wilhelm Lehmbrucks zum Ausgangspunkt und zeigt Werke von insgesamt 21 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen und Begleiterscheinungen kriegerischer Konflikte beschäftigen. Die Werke der Ausstellung machen in unterschiedlicher Weise unsere eigene Verletzlichkeit spürbar. Das Spektrum der künstlerischen Ausdrucksformen ist vielfältig: Zu sehen sind Skulpturen, Installationen, Rauminszenierungen, Wandarbeiten, Video- und Fotoarbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Ländern wie Libanon, Israel, USA, Deutschland, Chile, Bosnien und Herzegowina, England, Peru, Serbien, Spanien, Tschechien und Vietnam. Beteiligt sind Künstlerinnen und Künstler wie Marina Abramovic, Mona Hatoum, Danh Vo, Rosemarie Trockel, Ivan Navarro, Lynn Hershman Leeson, Harun Farocki, Antje Ehmann, Duane Hanson und Wilhelm Lehmbruck.

Die Ausstellung im Lehmbruck Museum ist Teil des LVR-Verbundprojekts „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“, mit dem der Landschaftsverband Rheinland (LVR) noch bis Mitte 2015 an die geschichtsträchtige Epoche vor rund 100 Jahren erinnert. Sie wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, der Kunststiftung NRW und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.