Vom Spätmittelalter bis zur Neuen Sachlichkeit.

Nach Bestandskatalogen zu Franz von Lenbach, zum »Blauen Reiter« und zur internationalen Gegenwartskunst erscheint nun das Gesamtverzeichnis der qualitätvollen und umfangreichen Sammlung von Gemälden bis 1945 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus. Es bietet gleichzeitig eine Darstellung der Werke vom späten 15. bis zum 18. Jahrhundert und eine ausführliche Beschreibung der Entwicklung der Malerei in München von der Romantik über den Leibl-Kreis und die Secessionsbewegung bis zum Jugendstil und schließt mit einer Darstellung der Kunst zwischen den beiden Weltkriegen.


Die Städtische Galerie im Lenbachhaus wird ab Frühjahr 2009 nach Plänen des internationalen Architekturbüros Foster + Partners neu- und umgebaut sowie erweitert. Die Wiedereröffnung ist voraussichtlich 2012.
Für die Sanierung muss die gesamte Sammlung ausgelagert werden. Der größte Teil der hier beschriebenen Werke hat das Haus bereits verlassen.
Wir hoffen, dass der prächtige Bildband mit seinen mit 179 farbigen und
214 schwarzweißen Abbildungen den Abschied auf Zeit von diesen Gemälden zu erleichtern vermag.


Zu den vorgestellten Künstlern gehören unter vielen anderen Jan Polack, Christoph Schwarz, George Desmarées, Johann Georg von Dillis, Wilhelm von Kobell, Carl Rottmann, Ernst Kaiser, Heinrich Bürkel, Leo von Klenze, Eduard Schleich d. Ä., Carl Spitzweg, Wilhelm Busch, Carl Theodor von Piloty, Franz von Defregger, Hans Makart, Gabriel von Max, Wilhelm Leibl, Carl Schuch, Wilhelm Trübner, Hans Thoma, Lovis Corinth, Max Slevogt, Fritz von Uhde, Leo Putz, Thomas Theodor Heine, Franz von Stuck, Richard Riemerschmid, Alexander Kanoldt, Georg Schrimpf, Christian Schad und Rudolf Schlichter.


Quelle: Lenbachhaus München