Vergiss Tarantino

Lenins Mumie in der Gemüsetruhe eines Berliner Supermarkts, Jesus erscheint doppelt am Himmel, Performances mit tödlichem Ausgang, ein Penner in der Philharmonie, ein Transvestit mit vier Kindern, eine Ratte, die zum liebsten Haustier wird, ein junger Russe, der die Asche seiner Mutter im Rucksack mit sich herumträgt… Julia Kissinas Geschichten werden bevölkert von abgedrehten Typen, von all jenen in den deutschen Großstädten, die nicht in schönen Villen wohnen und keine dicken Autos fahren. Täglich begegnen sie einem auf Vernissagen, Performances und Partys, sie hängen in Bars, Clubs, Cafés und Kneipen herum. Sie kommen aus allen Ecken der Welt und schlagen sich auf nicht immer nur legale Weise durch. Kissina erzählt Geschichten über Menschen, die bei aller Übertreibung und Komik voller Sympathie geschildert und nie denunziert werden. Quelle:Amazon
Zur Schriftstellerin ist zu sagen, dass sie an der Müncher Kunstakademie studiert hat. Man konnte ihre Werke in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen sehen und so nimmt sie denn den Kunstmarkt unter die Lupe.
„Julia Kissinas Geschichten leben aus der Situationskomik und aus oft haarsträubenden Zusammenhängen. Sie überzeichnet nicht, denn alles ist wahr und wenn es, wie im Falle von Elfriede – die Überzeugungkraft in Person ist.“ Zitat v. Jean-Christoph Ammann