Susan Hefuna, Bernd Schwarzer und Kirchner, Schmidt-Rottluff und Pechstein lassen Grüßen

24.08.2014 - 02.11.2014
Osthaus Museum Hagen
Museumsplatz 1 , 58095 Hagen
http://WWW.OSTHAUSMUSEUM.DE

Susan Hefuna
Die 1962 geborene deutsch-ägyptische Künstlerin Susan Hefuna zeigt 110 Arbeiten auf Papier aus den letzten 20 Jahren sowie eine Wandskulptur aus Bronze.
In ihren sehr vielschichtigen Arbeiten, die man als Bildgedichte nicht treffender bezeichnen kann und deren Prinzip Einfachheit heißt, drückt sich sowohl das deutsche wie auch das ägyptische Erbe der in beiden Ländern lebenden und arbeitenden Künstlerin aus. In ihren Arbeiten benutzt Susan Hefuna kulturübergreifende Codes und bietet so ein breites Spektrum an Reflexionen an, die wiederum intellektuelle und emotionale Brückenschläge ermöglichen. Ein immer wiederkehrendes Motiv in Susan Hefunas Arbeiten ist ein Fenstergitter – ägyptisch: Mashrabiya – welches in der traditionellen Architektur eine wichtige Rolle spielt. In vielerlei Variationen – und doch immer wieder anders – wiederholt sich in diesen Arbeiten dieses besondere Motiv.
Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog.

Bernd Schwarzer
Der Düsseldorfer Bernd Schwarzer ist ein begnadeter Maler, Zeichner und Plastiker. Das Osthaus Museum Hagen präsentiert zum 60. Geburtstag aus vier Jahrzehnten ca. 50 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen.
Drei Themengruppen bestimmen das Werk des Künstlers:
Erster Weltkrieg
Religiöse Bilder
Deutschland- und Europabilder
Schwarzers Malerei repräsentiert keine Flächenkunst, die auf einen reinen ästhetischen Schein ausgerichtet ist. Schwarzers spezifischer Umgang mit Farbe entspricht seinem Ideal als gesellschaftlich wirkender Künstler.
Die Ausstellung ist ausschließlich im Osthaus Museum Hagen zu sehen. Es erscheint ein Katalog.

Kirchner, Schmidt-Rottluff und Pechstein lassen Grüßen
Künstlerpostkarten der Expressionisten

Aus der Sammlung des Brücke-Museums in Berlin präsentiert das Osthaus Museum Hagen 50 Künstlerpostkarten der 1905 in Dresden gegründeten expressionistischen Künstlergruppe „Brücke“.
Die Postkarten der „Brücke“-Maler sind nicht nur kulturgeschichtliche Dokumente, sondern auch Kunstwerke im Miniformat – sie sind sozusagen künstlerische wie dokumentarische Zeugnisse besonderer Art. Die Künstlerpostkarten präsentieren ein Panorama der „Brücke“-Kunst sowie ihrer Themen und Motive, ihrer Entwicklungen und ihrer stilistischen Errungenschaften. Die Geschichte der expressionistischen Künstlergruppe lässt sich anhand dieser Arbeiten in all ihren Aspekten nachvollziehen.