REMBRANDTS SCHATTEN ENGLAND UND DIE SCHWARZE KUNST

18.09.2016 - 08.01.2017
Staatsgalerie Stuttgart
70173 Stuttgart
http://www.staatsgalerie.de

Die Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart präsentiert mit rund 60 Werken erstmals seit fast 100 Jahren eine Auswahl aus dem hervorragenden Bestand an Mezzotinto-Blättern nach Künstlern wie Sir Joshua Reynolds, Benjamin West, Joseph Wright of Derby u.a.

Das Werk Rembrandts (1606-1669) ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der englischen Kunst im 18. Jahrhundert. Die expressive Lichtregie seiner Gemälde und besonders die radikalen »Hell-Dunkel-Kontraste« seiner Radierungen, als »Chiaroscuro« bezeichnet, wurden verglichen mit dem aufkommenden Mezzotinto. Die im 17. Jahrhundert erfundene Schabkunst avancierte zu der englischen Drucktechnik schlechthin (»Englische Manier«). Auf den extrem dunklen Blättern ist das Geschehen teilweise kaum noch wahrnehmbar. Als »Schwarze Kunst« bezeichnet, haftete dem Mezzotinto von Beginn an etwas Magisches und Dunkles an.

Im Dialog mit teilweise noch nie gezeigten Radierungen Rembrandts ermöglicht diese Ausstellung eine echte Entdeckung englischer Künstler wie Richard Earlom (1743-1822) oder Valentine Green (1739-1813).