Museen der Schweiz

Die wunderbare Sammlung der Fondation Beyeler präsentiert in einer Publikation der Fondation BNP Paribas

Es erschien die 22. Ausgabe der Bildbandreihe «Museen der Schweiz», die einer der aussergewöhnlichsten Privatsammlungen der Welt gewidmet ist. Das Buch stellt eine Reihe von Meisterwerken des modernen Klassizismus vor sowie ein Museum, das sich mit der Zeit zur absoluten Referenz in der Kunstwelt entwickelt hat.
Das Museum, ein Werk des Architekten Renzo Piano, umfasst eine bemerkenswerte Sammlung von Gemälden der grössten Meister der modernen Kunst, Ergebnis von mehr als 50 Jahren leidenschaftlicher Sammlertätigkeit. Parallel zu ihrem Beruf als Kunsthändler entwickelten Ernst und Hildy Beyeler im Laufe ihres Lebens enge Beziehungen zu einer ganzen Reihe von Künstlern. Dank ihrer Stiftung hat die Öffentlichkeit das Glück, einige Gründungswerke der modernen Kunst bewundern zu können.
 
Das Buch präsentiert die ganze Vielfalt einer Sammlung, die sich, ausgehend von Monet und Cézanne, mit der Entwicklung der abstrakten Kunst befasst und ihre Akzente vor allem bei den Vertretern der klassischen Moderne wie Kandinsky und Mondrian setzt, nebenbei mit Werken von Léger, Braque und Picasso aber auch den Kubismus anschneidet. Neben den Surrealisten Ernst und Miró sind auch schwer einzuordnende Künstler wie Giacometti, Klee und Dubuffet reich vertreten. Die Werke der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Abstraktion wie Pollock, Newman und Rothko stehen im Dialog mit den Schöpfungen der europäischen Nachkriegsmaler wie Bacon, Kiefer und Baselitz. Abgerundet werden Sammlung und Bildband durch ergreifende Stücke aus Afrika und Ozeanien.

«Es war uns eine grosse Freude, die Sammlung Beyeler in unsere Bildbandreihe über Schweizer Museen aufnehmen zu können, handelt es sich dabei doch heute um eine der renommiertesten Sammlungen der Welt», betont Gisela Imbertèche, Generalsekretärin der Fondation BNP Paribas, und fügt hinzu: «Wir sind sehr bewegt und stolz, dieser Sammlung eines aussergewöhnlichen Paares, die die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflussen wird, die gebührende Ehre erweisen zu dürfen.»

Die 22. Ausgabe der Bildbandreihe «Museen der Schweiz», die der Fondation Beyeler gewidmet ist, erscheint in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache. Das Werk umfasst 128 Seiten. Die bei der Fondation Beyeler erhältliche broschierte Ausgabe kostet CHF 58.–.

Die Museen und ihre Werke wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, ihren Besuchern die Möglichkeit zu bieten, eine bleibende und lebhafte Erinnerung mitzunehmen, und diejenigen, die sie noch nicht kennen, zu einem Besuch in den vorgestellten Museen anzuregen: Das ist es, was die Fondation BNP Paribas mit ihrer Bildbandreihe «Museen der Schweiz» erreichen will.

Über die Fondation BNP Paribas Suisse
 
 
Die Fondation BNP Paribas Suisse hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Dialog zwischen der Bankenwelt und ihrem kulturellen und sozialen Umfeld zu fördern. Sie fördert mit ihren Programmen den Erhalt und den Bekanntheitsgrad der Kulturschätze von Museen und unterstützt neben Kulturschaffenden auch die medizinische Forschung und soziale Projekte. Daneben sieht die Stiftung ihre Aufgabe auch darin, regionale und Nachbarschaftsprojekte zu unterstützen. Ihr langfristiges Engagement für Projekte aus ihrem Umfeld ist ein Zeichen für die starke lokale Verankerung der Fondation sowie für ihr Bestreben, vor allem die kulturellen und sozialen Aspekte der Schweiz in den Vordergrund zu stellen. Die Fondation BNP Paribas Suisse ist als gemeinnützig anerkannt, nicht gewinnorientiert und steuerbefreit. Sie ist Mitglied bei SwissFoundations, dem Verband der Schweizer Förderstiftungen.