MUNTADAS ERHÄLT DEN MIT 129.000 EURO DOTIERTEN VELÁZQUEZ-KUNSTPREIS

Der spanisch-us-amerikanische Künstler Antoni Muntadas erhält den mit 129.000 Euro dotierten Velázquez-Kunstpreis 2009 der spanischen Regierung.
Der 1942 in Barcelona geborene und seit 1971 in New York lebende Künstler zählt zu den frühen Vertretern der internationalen Konzept- und Medienkunst. Seine Werke wurden unter anderem auf der documenta 6 (1977), documenta 10 (1997) und der Biennale von Venedig 1976 und 2005 präsentiert.
Die beide ersten großen Einzelausstellungen des Künstlers in Deutschland (jeweils kuratiert von Iris Dressler und Hans D. Christ), fanden 2003 im Museum am Ostwall Dortmund („On Translation: Das Museum“) und 2006 im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart („Protokolle“) statt.
Ab 30. Mai 2009 zeigt der Württembergische Kunstverein im Rahmen der Ausstellung „Subversive Praktiken“ Muntadas Diainstallation „Reflexionen über den Tod“ von 1973, die nach über 35 Jahren erstmals wieder öffentlich zu sehen ist. Muntadas setzt darin politische Gewalt in Beziehung zum lukrativen Geschäft mit dem Tod.



 


 

Link: http://www.wkv-stuttgart.de