Miró. Malerei als Poesie

31.01.2015 - 25.05.2015
Bucerius Kunst Forum gGmbH
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Mit seinen phantasievollen Motiven gehört Joan Miró (1893–1983) zu den beliebtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Ihm schwebte eine energiegeladene Kunst vor, die in das Leben hineinwirkt. Malen bedeutete für ihn, eine andere, eigene Welt hervorzubringen. Nicht Wiedergabe der Realität, sondern eine neue emotionale Bildsprache prägt sein Werk. Im Februar 1920 verließ der 27-jährige Miró seine Geburtsstadt Barcelona, um in Paris Inspiration und Anerkennung zu suchen. Er zog in ein Ateliergebäude in der Rue Blomet, das zum Treffpunkt des literarischen Paris wurde. Miró, der für sein Leben gern las, zog aus den Freundschaften mit avantgardistischen Autoren wie Tristan Tzara, Robert Desnos, Paul Éluard und Michel Leiris seine wichtigsten Anregungen.
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Joan Miró (1893-1983): Personnages rythmiques (Rhythmische Figuren), 1934, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, © Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2015