Julia Moritz ergänzt das Team der dOCUMENTA (13)

dOCUMENTA (13) heißt Julia Moritz willkommen und freut sich auf die Entwicklung und Umsetzung der vielfältigen Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit der künstlerlischen Leiterin, Carolyn Christov-Bakargiev, und den Beteiligten der Ausstellung. Mit der Einrichtung der Abteilung für Vielleicht Vermittlung und andere Programme wird die dOCUMENTA (13) neue Wege der Vermittlung gehen.

Die Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin Julia Moritz war zuletzt an der Universität Lüneburg tätig, wo sie neben Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekten im Kunstraum der Universität in den kulturwissenschaftlichen Lehrbetrieb eingebunden war. Im Rahmen postgradualer Studien in Wien, New York und Bilbao verfasste sie ihre Dissertation zu Fragen institutioneller Bedingungen im Kunstbetrieb. Zuvor war sie für die Manifesta 7 in Trentino /Alto Adige (2008) und den Deutschen Pavillon auf der 52. Biennale di Venezia (2007) tätig.

Ein gemeinsam mit Nicolaus Schafhausen bei Sternberg Press veröffentlichter Band, Die Frage des Tages (2007), gibt Einblick in Moritz‘ langfristige und grundlegend dialogische Befragung von Formaten von Kunstproduktion und -rezeption.

Vielleicht Vermittlung und andere Programme der dOCUMENTA (13)

Ein wesentlicher Teil jeder documenta ist das Erlebnis der Ausstellung während des Besuchs in Kassel. dOCUMENTA (13) bietet eine Vielzahl von Aktivitäten, um verschiedene Besuchergruppen aktiv zu beteiligen, ihnen das Projekt näherzubringen und mit ihnen die verschiedenen Aspekte und Bedeutungen zu befragen.

Diese Aktivitäten werden Vielleicht Vermittlung und andere Programme genannt, denn sie sind eingebunden in den übergreifenden experimentellen Ansatz der dOCUMENTA (13), in die Wechselbeziehungen verschiedener Wissensbereiche und in die besonderen Ansätze und Entwicklungsprozesse der Vermittlung von Kunst und Wissenschaft. Der Bereich der Vielleicht Vermittlung und andere Programme der dOCUMENTA (13) ist geprägt von einer grundlegenden Ergebnisoffenheit. Auf diese Weise wird eine sorgfältige Auswahl möglicher Erfahrungen zusammengestellt: eine Recherche-Plattform auf der Webseite der dOCUMENTA (13), vielfältige, von Künstlerinnen und Künstlern initiierte und geleitete Aktivitäten, eine Reihe von Kongressen und Gesprächen, ein Filmprogramm, speziell für Kinder und Schulklassen entwickelte Angebote sowie verschiedene begleitete Touren durch die Ausstellung, genannt dTOURS.

Die dTOURS werden von geschulten Personen geleitet, den »worldly companions«. Diese kommen hauptsächlich aus Kassel, haben aber ganz unterschiedliche Hintergründe und Wissensfelder und müssen nicht zwingend über eine professionelle Ausbildung im Bereich der Kunst verfügen. Die dTOURS konzentrieren sich auf jeweils einen bestimmten Ausstellungsort und behandeln die dort in den Kunstwerken vorrangigen Themen. Zusätzlich wird es eine Reihe besonderer Touren geben, die das Konzept der Führung noch stärker der Vorstellung öffnen.

 

Link: http://www.documenta.de/maybe