In der Liebe und in der Kunst ……….

Cornelia Schleime gehört wohl zu den intensivsten und vielseitigsten Künstlerinnen unserer Zeit. Musik, Malerei, Zeichnungen, Collagen, Inszenierungen, Gedichte, Film und Fotografie setzt sie als künstlerische Mittel ein. Ihre Arbeiten sind heiter, tiefsinnig, kritisch, humorvoll und immer pointiert.

Die Publikation zeigt eine beispielhaft dokumentarische Auswahl und größtenteils noch unbekannte und überraschende Facetten des Werks vom Beginn ihres künstlerischen Schaffens bis heute. Darunter auch die bisher noch nie vollständig veröffentlichte Stasi-Serie, in der ironisch, humorvoll und doch reflektiert die Bespitzelungsakten des MfS mit fotografischen Inszenierungen collagiert sind. Daneben erlauben – durchsetzt mit lyrischen Fragmenten, Gedichten, Statements sowie privaten Fotos der Künstlerin – Ausschnitte aus Schleimes zahlreichen Reise- und Bildtagebüchern, Dokumentationen ihrer Filme und Inszenierungen mitunter sehr persönliche Einblicke.
Biografie
1953 geboren in Ostberlin
1979–1975 Friseurlehre, Maskenbildnerin, Pferdepflegerin
1975–1980 Studium der Grafik und Malerei, HfBK Dresden
ab 1981 Ausstellungsverbot in der DDR
1984 Übersiedlung nach Westberlin, Verlust des bis dahin geschaffenen Œuvres
1985 Arbeitsstipendium des Senats für Kulturelle Angelegenheiten Berlin
1989 PS1 – Stipendium vom DAAD für einjährigen Arbeitsaufenthalt in New York
zahlreiche Projekt-, Arbeits- und Reisestipendien und Workshops
zahlreiche Preise: Gabriele-Münter-Preis (2003), Fred-Thieler-Preis (2004), Award of excellent painting, National Art Museum of China (2005)
2005 Professur Kunstakademie Münster, Hochschule für Bildende Künste
Zu dieser Publikation ist eine exklusive Collector‘s Edition mit jeweils einer signierten und nummerierten Offset-Lithografie aus der Reihe Sansibar der Künstlerin im Format 50 × 70 cm in einer Auflage von insgesamt 2 x 35 Exemplaren + 2 x 15 Künstlerexemplaren erhältlich.
 
Abbildungen: 264
277 farbige und 20 s/w Abbildungen 
Cover: Softcover 
Sprachen: Deutsch

Anmerkungen der Cyberday RedaktionIn der Redaktion wurde das Buch mit viel Interesse gelesen, da vieles doch unbekannt war. Der künstlerische Dialog zwischen eigenen Bildern und Stasi Belegen ist ausgezeichnet gelungen. Man wünscht sich mehr dieser Kunst-Bücher!!! jhs