ICOM hat das Projekt “International Observatory on Illicit Traffic in Cultural Goods“ gestartet

ICOM hat das Projekt “International Observatory on Illicit Traffic in Cultural Goods“ gestartet, das zum Ziel hat, einen Überblick über die aktuelle Situation zu geben und die mit dem illegalen Kulturgüterhandel verbundenen Herausforderungen und Problematiken aufzuzeigen. Das internationale Redaktions- und Beratungskomitee setzt sich u. a. zusammen aus Vertretern von INTERPOL, UNESCO, UNIDROIT, der Weltzollorganisation (WCO), UNODC, dem Art Crime Team des FBI (USA), der Carabinieri (Abteilung zum Schutz von Kulturerbe) und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Das Herzstück des Projekts bildet eine Internet-Plattform, die relevante und aktuelle Informationen zum Thema Kulturgutschutz und illegaler Handel mit Kulturgütern aus aller Welt zusammenträgt.
In übersichtlicher Weise werden strategische Werkzeuge, allgemeine Richtlinien, nationale und internationale Gesetzgebungen sowie Ansprechpartner zugänglich gemacht.
Derzeit sind über zweitausend weiterführende Literaturquellen, fast vierhundert Video- und
Audiodateien, über achthundert praktische Hilfsmittel und mehr als zweihundert ethische
und/oder rechtsgültige Instrumente abrufbar.
Mitteilung von ICOM

Link: http://obs-traffic.museum/