Geschichte der Landschaftsmalerei

Die gesamte Gattungsgeschichte der abendländischen Landschaftsmalerei von der Antike bis in die Gegenwart wird in diesem neuen Standardwerk anschaulich. Dabei eröffnet sich in der erzählerischen Abfolge von Jahrhunderten und Ländern ein weitgespanntes kulturhistorisches Panorama, in das Künstler und Werke, Abbilder und Sinnbilder eingebunden sind. Wichtige Stationen der Landschaftsmalerei werden anhand von 220 exemplarischen Meisterwerken im Sinne einer bildlichen Argumentation sichtbar. Die lange Reihe der Maler reicht von Raffael, Dürer, Tizian, Bruegel, Lorrain, Poussin, Rembrandt, Ruisdael, Constable, Turner und Friedrich bis zu Monet, van Gogh, Picasso und Kiefer. Prägnante, auch separat lesbare Legenden zu den Abbildungen laden zum Hinsehen ein und schärfen den Blick. Ganzseitige Details erschließen malerische und atmosphärische Qualitäten. Der chronologisch angelegte Text behandelt jedes einzelne Bild dieses imaginären Museums in seinem individuellen Kontext wie auch den übergeordneten Entstehungsbedingungen. Dabei werden neben Künstlern und Werken auch die kulturhistorischen Phänomene in den Blick genommen, vermittels derer die Landschaftsmalerei erst zu einer künstlerischen Aufgabe werden konnte. Ausführlich widmet sich der Band den diversen Zusammenhängen, in denen Landschaften zu verschiedenen Zeiten gesehen und dargestellt wurden. Ein malerisches Phänomen zwischen Ideal und Wirklichkeit, Mensch und Natur.
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