Félix Vallotton begeistert bisher 26.908 Museumsbesucher

In den ersten 22 Ausstellungstagen lockte der in Lausanne geborene Künstler Félix Vallotton knapp 27.000 Besucher in das Hubertus-Wald-Forum der Hamburger Kunsthalle. Schon jetzt lässt sich sagen, dass der in der Schweiz als Nationalheld gefeierte Künstler auch in Deutschland eine immense Anziehungskraft auf die Besucher ausübt. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Mai in der Hamburger Kunsthalle zu sehen.


Bizarre Posen, verschämte Umarmungen, schweigende Interieurs, beredte Schatten – Félix Vallottons Kunst ist von beißendem Sarkasmus und schwarzem Humor durchdrungen und machte ihn zu einem international beachteten Avantgardisten der Moderne. Vallottons Bilder verstören, entblößen, fesseln den Blick – heute wie schon 1909, als zu seiner ersten Einzelausstellung im Kunsthaus Zürich Jugendlichen der Zutritt verwehrt wurde, weil man die Akte als anstößig empfand.


Bis zu seinem Tod im Jahre 1925 gehörte Vallotton (1865-1925) zu den bedeutendsten Vertretern des Symbolismus. Seine Werke nehmen bereits Elemente aus dem Surrealismus, der Neuen Sachlichkeit und der Metaphysischen Malerei vorweg. Kühl und kontrolliert erscheint auf den ersten Blick Vallottons Kunst, deren hermetisch geschlossene Oberflächen über die sich dahinter verborgenen Abgründe hinwegtäuschen. Noch deutlicher als in den Gemälden tritt die Doppelbödigkeit in den scharf geschnittenen Graphiken zutage, die unter Zeitgenossen so geschätzt wurden.


Mit der Schau „Idylle am Abgrund“ in der Hamburger Kunsthalle wird erstmals das malerische sowie graphische Werk von Félix Vallotton in einer Einzelausstellung außerhalb der Schweiz gewürdigt. Die Medien berichten begeistert über den „Bildmagier“ (VOGUE) „die fesselnden Bilder des Schweizers“ (Flensburger Tageblatt), die eine „ganz neue Sichtweise auf die Malerei der vorigen Jahrhundertwende versprechen“ (Norderstedter Zeitung), „ganz entzaubernd, hinreißend unschön“ (DIE WELT).

Link: http://www.hamburger-kunsthalle.de/