euward erneut ausgeschrieben:

Künstlerinnen und Künstler können sich europaweit wieder
um den renommierten Preis für Malerei und Grafik bewerben
Förderpreis des Augustinum für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung
Der euward, der Europäische Förderpreis für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung
der Münchner Augustinum Stiftung, ist wieder ausgeschrieben. Bis zum 22. August 2017 können
sich Künstlerinnen und Künstler mit kognitiven Beeinträchtigungen um den renommierten
Kunstpreis bewerben. Die Preise werden im Rahmen der Eröffnung der euward-Ausstellung im
Juli 2018 im Buchheim Museum Bernried verliehen. Informationen zum Bewerbungsverfahren
sind im Internet unter www.euward.de zu finden.
Seit 2000 verleiht die Augustinum Stiftung den euward. Er ist international die wichtigste
Auszeichnung für Kunst im Kontext von geistiger Behinderung und wird 2018 bereits zum siebten
Mal vergeben. In den letzten Jahren hatten sich jeweils zwischen 300 und 800 Künstler aus mehr
als 20 europäischen Nationen beworben.
Ziel des euward ist es, unbekannte Künstler zu fördern und ihr Schaffen der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen. Eine Jury von bekannten Fachleuten (Eva di Stefano, Prof. em. für
Phänomenologie und Geschichte der zeitgenössischen Kunst an der Universität Palermo; Daniel
J. Schreiber, Direktor des Buchheim Museum der Phantasie in Bernried; Christian Berst, Galerist,
Verleger, Ausstellungskurator und Autor, Paris) wählt aus den Bewerbungen aus ganz Europa
drei Preisträger. Sie erhalten eine Ausstellung ihrer Werke im Buchheim Museum in Bernried bei
München, außerdem werden sie mit Geldpreisen und einem Katalog im Gesamtwert von rund
19.000 Euro gefördert.
Kunst von Menschen mit einer geistigen Behinderung hat sich in jüngster Zeit zunehmend
entwickelt. Neben der Tradition der „Art Brut“ oder „Outsider Art“ bildet sie heute eine neue
künstlerische Szene. Oft bieten „Betreute Ateliers“ den Talenten die Bedingungen, um sich als
freischaffende Künstler zu verwirklichen. Der euward will die künstlerische Qualität im Schaffen
dieser kulturellen Außenseiter sichtbar machen. Rein soziale Aspekte spielen dabei keine Rolle.

Link: http://www.euward.de