Elliott Erwitt – Eine Retrospektive

01.03.2014 - 18.05.2014
Picassoplatz 1, Münster
http://www.picassomuseum.de

Elliott Erwitt – Eine Retrospektive
Der 1928 in Paris geborene US-amerikanische Fotograf Elliott Erwitt gehört zu den bedeutensten Vertretern seiner Zunft. In seinen markanten, kontrastreichen schwarz-weiß Fotografien dokumentiert er – häufig ironisch – den amerikanischen Alltag. Er wird als der „Woody Allen der Fotografie“ bezeichnet. Als Mitglied der legendären Fotoagentur Magnum sind auch insbesondere seine journalistischen Arbeiten, in denen er beispielweise Kennedy oder Nixon porträtierte, von hoher ästhetischer wie zeitdokumentarischer Bedeutung. Seiner Geburtsstadt setzte er in zahlreichen Kampagnen ein fotografisches Denkmal.
Die Ausstellung ist eine Kollaboration mit Magnum Photos

Parallel:

Picasso sieht fern!
In den 1960er Jahren hält ein Fernsehgerät Einzug in Picassos südfranzösische Wohnsitze und beeinflusst nachhaltig die 1968 entstandene Radierfolge der Suite 347. So schlagen sich neben tagespolitischen Ereignissen wie den Studentenprotesten oder Ansprachen de Gaulles insbesondere italienische Sandalenfilme und französische Mantel-und-Degen-Serien in seinem künstlerischen Schaffen nieder. In dieser in Deutschland erstmalig präsentierten Sonderausstellung werden Grafiken sowie Film- und Fernsehausschnitte auf einzigartige Weise miteinander vereint.