Die Revolution entlässt ihre Bilder – Von Malewitsch bis Kandinksy

23.08.2014 - 19.10.2014
Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Picassoplatz 1, 48143 Münster
http://www.picassomuseum.de

Die technischen, wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Umbrüche zu Beginn des 20. Jahrhunderts führten zu der Entwicklung einer neuen Stilrichtung: der Abstraktion – einer Form nicht-gegenständlicher Kunst, in der ausschließlich geometrische Figuren wie Quadrate, Kreise oder Rechtecke verwendet werden. Die Ausstellung mit rund 100 Exponaten aus einer deutschen Privatsammlung, ergänzt durch Werke aus europäischen Museen vereinigt Gemälde, Fotografien, Filme und Skulpturen des Who is Who der künstlerischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts – vom Konstruktivismus über das Bauhaus bis zu De Stijl, mit Werken von Künstlern wie u.a. Wassily Kandinsky,  Kasimir Malewitsch, Alexandra Exter, László Moholy-Nagy, Piet Mondrian, El Lissitzky und Theo van Doesburg und anderen.

Parallel dazu zeigen wir:
Zwischen den Stühlen – Picasso zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion
Wie kaum ein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts changiert Picasso in seinem Werk zwischen Formzertrümmerung und Formerneuerung. Ob Kubismus, Surrealismus oder Klassizismus – unter der behutsamen Hand des Jahrhundertgenies verwandeln Figuren und Objekte fortwährend ihre Gestalt. Insbesondere in seinem druckgrafischen Schaffen, in dem Picasso im Sinne eines „prozessualen Bilddenkens“ von Zustandsdruck zu Zustandsdruck verblüffende Verwandlungen erzielt, wird dieser Umstand ersichtlich. Diese Ausstellung vereint Werke aus dem Eigenbestand, die den Besucher Picasso als künstlerisches Chamäleon zwischen allen Stühlen erleben lässt.

Die Revolution entlässt ihre Bilder – Von Malewitsch bis Kandinksy

Wassily Kandinsky, Schwarze Spannung, 1925, Tusche und Guache auf Papier, Privatsammlung