Die Kunsthalle Bremen hat wieder geöffnet.

Endlich ist es soweit – die Kunsthalle öffnet wieder ihre Türen. Nach über zweijähriger Bau- und Schließzeit zeigt sich die neue Kunsthalle am Wiedereröffnungswochenende erweitert und von Grund auf modernisiert. In diesen Tagen steht die Architektur im Mittelpunkt, außerdem werden einzelne Installationen und Videoarbeiten zu sehen sein – und ein abwechslungsreiches Programm bietet bei freiem Eintritt erste Einblicke in das neue Haus. Am gesamten Eröffnungswochenende steht die neue Museumsarchitektur im Mittelpunkt. Zwei Seitenflügel prägen das neue Erscheinungsbild der Kunsthalle: Wie bei einem Schmuckstück umfassen sie den klassizistischen Altbau von 1849. Die Berliner Architekten Hufnagel Pütz Rafaelian schufen ein ausgewogenes Ensemble, das den historischen Bestand mit den modernen Anbauten verbindet. Im Osten und Westen präsentiert sich die Fassade des Altbaus jetzt als Teil des Innenraums. Entdecken Sie die Räume der Kunsthalle neu: Wandeln Sie durch die Galerieräume, den alten und neuen Studiensaal des Kupferstichkabinetts und die großzügigen Atelier- und Seminarräume, die künftig das Aushängeschild der Museumspädagogik sein werden. In den Wochen nach der Eröffnung kehren die Gemälde und Skulpturen sowie sämtliche Werke auf Papier und Bücher zurück. Bis die Kunstwerke in die Kunsthalle zurückgekehrt sind, bleibt der Eintritt frei. Außerdem zu sehen: Die Schweizer Medienkünstlerin Pipilotti Rist präsentiert auf Einladung des Förderkreises für Gegenwartskunst im Kunstverein Bremen ab dem 20. August Videoarbeiten in ihrer Ausstellung "Ruhig durch die Wände" (bis 2. Oktober 2011, mit freundlicher Unterstützung der Bremer Landesbank). Besonderes Highight: Der amerikanische Lichtkünstler James Turrell hat eine speziell für die Kunsthalle konzipierte Licht-Installation mit dem Titel Above – Between – Below realisiert. Werke von Wolfgang Hainke und Joachim Manz, Bjørn Melhus sowie der Cage-Raum ergänzen das Programm zur Architektur der neuen Kunsthalle. In den Wochen nach der Wiedereröffnung befindet sich der Innenraum der Kunsthalle in permanentem Wandel, da die Sammlung nach und nach einzieht. Dies ermöglicht neue Blicke in das Herz des Hauses und verschließt gleichermaßen Teile des Museums, wenn es der Schutz der Bilder verlangt. Hin und wieder werden kleine Gruppen hinter die Kulissen geführt.

Link: http://www.kunsthalle-bremen.de/