Die Kunstbiennale in Venedig unter dem Motto -Making worlds-

Die Kunstbiennale unter dem Motto „Making worlds“ (Weltenmachen) stelle den kreativen Prozess der Künstler in den Mittelpunkt, erklärte Biennale-Direktor Daniel Birnbaum bei der Präsentation. „Künstler erschaffen Welten, keine Objekte“, fasste Baratta zusammen.
„Die Biennale ist keine Institution wie ein Museum. Hier geht es nicht darum Werke auszustellen, sondern darum, etwas Neues auszuprobieren“, sagte Birnbaum zu seinem Konzept des „Weltenmachen“.  Birnbaum ist seit 2001 Rektor der Städelschule, der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main, und ist der jüngste Direktor in der Geschichte der venezianischen Kunstbiennale.


Auf der 53. Kunstbiennale Venedig vom 7. Juni bis 22. November werden sich mehr als 90 Künstler aus aller Welt präsentieren. 77 Länder sollen mit einem eigenen Pavillon in Venedig vertreten sein.


Einhergehend mit der steigenden Teilnehmerzahl verändert sich auch die Ausstellungsfläche der Kunstbiennale. So wird die Bibliothek des Archivs der modernen Künste nach 10 Jahren wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und der historische Sitz der alle zwei Jahre stattfindenden Kunstschau – der Palast „Ca’Giustinian“ – wird komplett renoviert wieder eröffnet. In den neu strukturierten Räumlichkeiten werden unter anderem Werke der deutschen Künstler Wolfgang Tillmans und Ulla von Brandenburg zu sehen sein.


Den Goldenen Löwen für das Lebenswerk im Rahmen der Kunstbiennale erhalten dieses Jahr die Japanerin Yoko Ono und der Amerikaner John Baldessari.

Link: http://www.labiennale.org