Der grosse Aufbruch. Arte Povera

09.09.2012 - 03.02.2013
Kunstmuseum Basel
St. Alban-Graben 16, CH-4010 Basel
http://www.sammlung-goetz.de


Mit dem historisch kritischen Abstand aktueller kunsthistorischer Forschung, die das Phänomen
"Arte Povera" auch als Konstrukt ihrer Theoretiker und Ausstellungsmacher versteht und heute
vermehrt die Individualität ihrer Protagonisten herausarbeitet, zeigt das Kunstmuseum Basel
den Bestand an Werken der Arte Povera aus der Sammlung Goetz. Giovanni Anselmo,
Alighiero Boetti, Pier Paolo Calzolari, Luciano Fabro, Jannis Kounellis, Mario Merz, Giulio
Paolini, Pino Pascali, Giuseppe Penone, Michelangelo Pistoletto, Emilio Prini und Gilberto
Zorio sind mit etwa 100 Kunstwerken vertreten. Die Sammlung Goetz ist eine der umfassendsten
Sammlungen dieser innovativen Kunstbewegung. Zahlreiche Schlüsselwerke von 1959 bis in
die frühen 90er Jahre sind versammelt, die seit langem nicht mehr öffentlich zu sehen waren.
Die Ausstellung wird durch Fotografien und Dokumente ergänzt, die die weitverzweigte
Dimension dieses großen künstlerischen Aufbruchs zeigen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (jeweils auf Deutsch und Englisch) im Hatje Cantz Verlag
mit einem Interview mit Ingvild Goetz von Rainald Schumacher und Essays u.a. von Luca
Cerizza, Christiane Meyer-Stoll, Angela Vettese: Arte Povera. Der grosse Aufbruch, hrsg. von
Bernhard Mendes Bürgi. 144 S., ca. 220 Abb. ISBN 978-3-7757-3461-5 (Englische Ausgabe
ISBN 978-3-7757-3357-1) Preis € 49,80