Der Aue-Pavillon für die documenta 12 bekommt erste Konturen

Die Vorbereitungsarbeiten der Ausstellungsarchitektur sind heute in eine neue Phase getreten: der Aue-Pavillon, das geplante temporäre Ausstellungsgebäude der documenta 12, beginnt Gestalt anzunehmen. Heute früh haben die ersten Vorarbeiten für die Fundamentlegung begonnen.


Zunächst werden mit großen Maschinen 15cm des Rasens abgetragen, dann jeweils eine Schicht Sand und Kies und schließlich eine dünne Asphaltdecke aufgetragen, die eine Basis für das Fundament des leichten und luftigen Pavillons bilden wird.


Es wird sich also noch in dieser Woche der Grundriss des „Luftschlosses“ auf der Auewiese abzeichnen. Eine Form oder Markierung, gewissermaßen eine Skulptur im öffentlichen Raum, aus der – so die Finanzierung durch Sponsoring und Fundraising gelingt – der Aue-Pavillon entstehen wird. Dieser wurde von den französischen Architekten Lacaton & Vassal in Gewächshausbauweise entworfen und wird gemeinsam mit Tim Hupe Architekten realisiert.


Damit bekommt die Ausstellungsarchitektur der documenta 12 erste Konturen, eine Architektur, die Raum für Bildung herstellen soll: „In dem Augenblick, wo die Ausstellung nicht als bloße Sammlung sensationeller Trophäen, Rumpelkammer, Diskursfabrik oder Shoppingmall begriffen wird, sondern als weit gefasster Erfahrungsraum, – in diesem Augenblick fällt der Architektur die Aufgabe zu, das Machen von Bildungserfahrungen zu ermöglichen.“ (Roger M. Buergel)

Link: http://documenta.de