Das Land Rheinland-Pfalz hat sich vom privaten Arp-Verein getrennt.

Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann- Göttig (SPD) teilte an diesem Dienstag in Mainz mit, dass das Land Rheinland-Pfalz sich vom privaten Arp-Verein, mit dem es das neue Arp-Museum in Remagen-Rolandseck betreibt, trennt. Mit sofortiger Wirkung kündige das Land  die Rahmenvereinbarung aus dem Jahr 2005. Grund sei ein „schwerer Vertragsbruch“. Der Verein habe „ohne vorheriges Einvernehmen“ und ohne das Land nachträglich zu informieren 14 Werke verkauft, die zu den vereinbarten Dauerleihgaben des Vereins für das Museum gehörten. Das für insgesamt 33 Millionen Euro erbaute Arp-Museum ist neu eröffnet worden. Vorrangig sollen Werke des deutsch-französischen Bildhauers und Malers Hans Arp (1886-1966) gezeigt werden.


 


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