Augen. Blicke. Impressionen.

13.05.2016 - 13.11.2016
Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Str. 30-32, Stuttgart
http://www.staatsgalerie.de

Meisterwerke des Französischen Impressionismus

Die Ausstellung »Augen. Blicke. Impressionen.« ist eine Hommage an die Meister des Französischen Impressionismus. Neben namhaften Künstlern dieser Epoche wie Claude Monet oder Auguste Renoir sind mit Armand Guillaumin und Théodule Ribot auch seltener gesehene Impressionisten vertreten.

Die Gemälde, Graphiken und Plastiken stammen alle aus dem Bestand der Staatsgalerie. Die Kombination von Meisterwerken der Malerei und Skulptur mit herausragenden Arbeiten auf Papier vermittelt ein bemerkenswert geschlossenes Bild der Epoche. Hauptwerke wie Cézannes »Badende vor einem Zelt«, Monets »Felder im Frühling« und Renoirs »Am Kamin« mischen sich mit selten oder noch nie gezeigten Werken. So gelangt Edgar Degas‘ bedeutendes Pastell »Das Wannenbad, Frau sich abtrocknend« – aufgrund seines konservatorischen Zustandes schon seit langem nicht mehr ausgestellt und auch nicht mehr verliehen – erstmals wieder ans Licht der Öffentlichkeit.

Aus konservatorischen Gründen werden die Arbeiten auf Papier Ende August ausgetauscht, so dass ein Überblick auf die selten gezeigten Werke der Impressionisten ermöglicht wird.

Am Ende des Querschnitts durch die Stationen dieser Stilrichtung stehen bedeutende Werke des Postimpressionismus, wie Paul Gauguins »Wohin gehst du?«, Odilon Redons »Kämpfender Engel« sowie sein Zyklus »Les Fleurs du Mal«, der in der Staatsgalerie noch nie vollständig gezeigt wurde. Diese Gemälde und Papierarbeiten versetzen den Betrachter in exotische und visionäre Welten.

Die Gliederung der Ausstellung folgt den klassischen Gattungen Landschaft, Bildnis, Interieur, Akt und Stillleben. Sie ermöglicht dem Besucher neue Formen der Begegnung und somit eine andere Wahrnehmung der bekannten Objekte. Nicht nur die thematische Gruppierung der Gattungen, sondern auch die unterschiedlichen Techniken zeugen von der Vielseitigkeit dieser Epoche.