arlberg1800

  Österreichischer Sammler baut Kunsthalle am Arlberg

Am Arlberg wird derzeit auf 1800 Metern Höhe die höchstgelegene Kunsthalle in den Alpen mit einem angeschlossenen Konzertsaal errichtet. Das visionäre Kulturprojekt arlberg1800 geht zurück auf die private Initiative des Sammlers, Mäzens, Galeristen und Hoteliers des traditionsreichen 5-Sterne Hauses Arlberg Hospiz Hotel St. Christoph am Arlberg, Florian Werner. Die private Kunsthalle im Dreiländergroßraum Österreich, Deutschland und Schweiz, mit angeschlossenem Konzertsaal, wurde von dem für seine moderne, reduzierte Formensprache bekannten Tiroler Architekturbüro Jürgen Kitzmüller aus Absam geplant. Das Bauvolumen umfasst rund 26 Mio. Euro. Zwei Drittel des Neubaus sind unter der Erde, oberirdisch entstehen multiflexible Räumlichkeiten für Kongresse und Tagungen. Im Zentrum des Baues befindet sich der White Space, eine ca. 600 qm große, 8 m hohe Ausstellungshalle, in der jährlich von der section.a (Wien) kuratierte Ausstellungen stattfinden werden. Zusätzlich geplant ist ein 250 qm großer Konzertsaal mit ausgezeichneter Akustik für 160 Personen, eine Kunst-Lounge, ein Projektraum für kleinere Ausstellungen sowie zwei Studios für Artists in Residence. Den internationalen Kunst am Bau Wettbewerb, der von einer Fachjury (bestehend u.a. aus Christiane Meyer-Stoll, Kunstmuseum Liechtenstein und Yilmaz Dziewior, Kunsthaus Bregenz und designierter Direktor des Museum Ludwig, Köln) begleitet wurde, hat der österreichische Biennale-Künstler Hans Schabus mit der Arbeit ?Leibrock, Wanderstab, Welt“ gewonnen.

Auf 1500 qm bietet der Neubau Platz für zeitgenössische Kunst und klassische Musik. Die Preview mit der ersten Ausstellung wird im Herbst 2015 stattfinden, die endgültige Fertigstellung ist für 2016 geplant. Die Kunsthalle ist konzipiert für verschiedene zeitgenössische Kunstformen und wird sowohl als Produktions-, wie auch als Ausstellungs- und Konzert-Ort dienen. Mit arlberg1800 entsteht ein neues kulturelles Zentrum, das sich ganzjährig dem internationalen künstlerischen Diskurs widmet. Der inhaltliche Fokus liegt auf der künstlerischen Auseinandersetzung mit ortsspezifischen Projekten und der interdisziplinären Verknüpfung von zeitgenössischer Kunst und Musik.
Halbjährlich wechselnde Ausstellungen von Künstlern, die im internationalen Kunstdiskurs relevante Positionen vertreten, bilden neben Konzerten eine wichtige Säule im ganzjährigen Veranstaltungskalender.
Hinzu kommt ein Artists in Residence Programm, das junge Künstler und Musiker fördert, die am Beginn ihrer Laufbahn stehen. Florian Werner hat seit 2007 eine eigene Kunstsammlung u.a. mit Werken von Anzinger, Bechtold, Gormley, Murakami und anderen internationalen Künstlern aufgebaut, der Kunstliebhaber setzt sich konsequent für die Förderung zeitgenössischer Kunst ein und unterstützt seit 2009 mit dem Hospiz Art Prize, der Hospiz Galerie, besonderen In Situ Projekten und jährlich mehreren Artist in Residence Projekten aktiv den Ausbau der Kunstregion Tirol und Vorarlberg.
Die österreichische Künstlerin Brigitte Kowanz, die 1984 den österreichischen Pavillon auf der Biennale in Venedig gestaltet hat, setzt sich in ihren Arbeiten und Installationen seit den 80er Jahren mit den Themen Licht, Zeit, Raum und Information auseinander. Derzeit sind Arbeiten der Künstlerin im Belvedere in Wien, im Borusan Contemporary Museum in Istanbul und in der Auckland Art Gallery, Neuseeland ausgestellt. Brigitte Kowanz hat seit 1997 eine Professur an der Hochschule für angewandte Kunst Wien.

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