Andreas Gursky – nicht abstrakt

02.07.2016 - 06.11.2016
STIFTUNG KUNSTSAMMLUNG NORDRHEIN-WESTFALEN
Grabbeplatz 5 , Düsseldorf
http://www.kunstsammlung.de

In der Ausstellung Andreas Gursky – nicht abstrakt widmet sich der renommierte
Düsseldorfer Fotokünstler eindrucksvoll den Fragen nach dem Abstraktionsvermögen
des Mediums Fotografie. Anders als in der große Retrospektive, die 2013 im Museum
Kunstpalast/Düsseldorf zu sehen war, zeigt der Künstler im K20 eine Werkgruppe von
rund 20 teils großformatigen Fotografien, die sich dem Thema der Abstraktion widmen,
und kommentiert mit gezielten Interventionen pointiert die Sammlung am Grabbeplatz.
Dadurch erhält diese erste Gursky-Ausstellung in der Kunstsammlung NRW einen sehr
persönlichen Charakter. Die besondere Bedeutung dieses Projektes für den Künstler
lässt sich auch daran ablesen, dass die Ausstellung erstmals einen über den bloßen
Künstlernamen hinausweisenden Titel trägt.
Erstmals überhaupt bezieht Andreas Gursky Musik als ein wichtiges Element in eine
Ausstellung mit ein: Begleitend zu den fotografischen Arbeiten ist eine minimalistische
Soundinstallation des kanadischen Produzenten und DJs Richie Hawtin zu hören. In
den rhythmisierenden Klangmustern der elektronischen Musik findet der Künstler
Analogien zu Rastern und Wiederholungen als prägendes Stilmittel seiner bildnerischen
Abstraktion.
Während dieser ungewöhnlichen Ausstellung bieten der Amerikanersaal und die
Sammlungsräume im K20 den Rahmen sowohl für ausgesuchte ältere als auch für die
neuesten Arbeiten des Künstlers. Diese aktuellen Werke hat Gursky speziell für das
Projekt konzipiert und präsentiert nun zum ersten Mal Aufnahmen von Tulpenfeldern
(o.T. XVIII, 2015), eine von Solarfeldern verfremdete Landschaft (Les Mées, 2016) und
aktuelle Konsumschauplätze (Mediamarkt, 2016 oder Amazon, 2016).
In seinen neuen fotografischen Arbeiten widmet sich Gursky auch den Fragen nach der
Wiedergabe von Licht, Texturen und Farben. Der Besucher kann nachvollziehen, was
Abstraktion im Werk dieses Künstlers bedeutet und wie sich seine spezifische
Bildsprache im Laufe seines Schaffens über Jahrzehnte hin entwickelt hat.
Die Ausstellung wird gefördert von: Emirates, Stadtwerke Düsseldorf AG und Pinsent
Masons Germany LLP; Unternehmenspartner: das Fashion- und Lifestyle-Unternehmen
Breuninger; Medienpartner: Handelsblatt
Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes
Nordrhein-Westfalen.