Ai Weiwei bringt 1001 Chinesen zur documenta 12

Ai Weiwei, – 1957 in Peking geboren, Sohn des chinesischen Poeten Ai Qing, lebte in New York, ist jetzt freier Künstler in Peking -, will 1001 Chinesen bei der documenta 12 in Kassel präsentieren. Wie die „Shanghai Daily“ berichtet, will er unter dem Titel „Fairytale“ (Märchen) vom 12. Juni bis zum 14. Juli eine Gruppenaktion zeigen.
Jeweils 200 Menschen in fünf Gruppen werden wechselweise beteiligt sein. Der Zeitung sagte er: „Es werden keine Nackten zu sehen sein.“ Das Projekt „Fairytale“ beschäftigt sich sich mit Fragen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur . „Es ist mir egal, wenn die Leute das nicht als Kunst ansehen.“ (Zitat des Künstlers)
Ai Weiwei hatte auf einer Blogseite im Internet Menschen in China zwischen 18 und 60 Jahren gesucht (Teilnahme kostenlos) und innerhalb von wenigen Tagen tausende Anfragen erhalten. Unklar ist noch, ob sich der Aufruf allein auf die Teilnahme von Personen bezieht, oder ob diese auch Kunstgegenstände in das Projekt einbringen sollen.