Daniel Spoerri WeiSSt Du, Schwarzt Du?

mit einem Vorwort von Oliver Kornhoff
mit Textbeiträgen von Henning Christoph, Jutta Mattern, Barbara Räderscheidt und Daniel Spoerri
mit einem Interview von Michael Kerbler mit Daniel Spoerri
Gestaltung Claas Möller

Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung
„Daniel Spoerri. Weißt Du, Schwarzt Du“, 27. August
2010 bis 9. Januar 2011, Arp Museum Bahnhof
Rolandseck, Remagen.
Daniel Spoerri machte sich als bildender Künstler mit
seinen „Fallenbildern“ und als Initiator der Eat-Art
einen Namen. Im Jahre seines 80. Geburtstages erweist
Spoerri Hans Arp, dem Hauspatron des Arp Museums,
mit dem Werktitel „Weißt Du, schwarzt Du?“ – der
zugleich Titel eines von Arps Gedichten ist – seine
Verehrung.
Die Ausstellung im Arp Museum und der begleitende
Katalog versammeln 130 hochkarätige Werke der 1960er
Jahre bis hin zu Spoerris jüngsten Arbeiten. Die großformatigen
Bronzen „Prillwitzer Idole“ gehören ebenso
dazu wie unterschiedlich variierte Holz- und Bronzeskulpturen,
faszinierende Bilderzyklen sowie die berühmten
„Fallenbilder“ und erstmals auch überraschende
Objekte aus Spoerris privaten Sammlungen, die seine
Lust am magischen Gegenstand verdeutlichen und ihn
zugleich als leidenschaftlichen „Archäologen der Flohmärkte“
ausweisen.
Biografie
1930 geboren in Galati, Rumänien
1942 Flucht mit der Mutter und den Geschwistern
nach Zürich
1960 Unterzeichnung des Manifests der Nouveau
Réalistes in Paris
1968–1972 „Restaurant Spoerri“ und „Eat-Art-Gallery“
in Düsseldorf
1983–1989 Professor an der Akademie der bildenden
Künste München
1997 Eröffnung und Anerkennung des Skulpturengarten
Hic terminus haeret-Il Giardino di Daniel Spoerri als
Stiftung
2009 Gründung des Unternehmens „Eat.Art & Ab.Art /
Daniel Spoerri“
lebt und arbeitet in Wien/Österreich

RICOCHET #3. Hito Steyerl

Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung
RICOCHET #3. Hito Steyerl, 22. Juli bis
26. September 2010, Museum Villa Stuck, München.
Die Künstlerin Hito Steyerl setzt sich in Praxis und
Theorie mit gesellschaftspolitischen Prozessen auseinander,
agiert an den Schnittstellen von Film und bildender
Kunst. In ihren Filmen verarbeitet sie Elemente des
Dokumentarfilms, der experimentellen Filmpraxis und
der Videokunst zu filmischen Analysen der Gegenwart.
Nach einer Präsentation im Neuen Berliner Kunstverein
2009 ist die Einzelausstellung im Museum Villa Stuck
die zweite Schau der Künstlerin und Filmemacherin
in einer deutschen Institution. Vorher stellte Steyerl
ihre Arbeiten unter anderem bei der 3. Berlin Biennale
(2004), der Manifesta 5 (2004), der documenta 12
(2007) oder der Shanghai Biennale (2008) vor.

Biografie
1966 geboren in München
lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen
Der vorliegende Katalog ist die dritte Publikation zur
vierteiligen Reihe RICOCHET des Museums Villa Stuck,
in deren Rahmen junge Künstler und Künstlerinnen eingeladen
und aufgefordert sind, Diskurse der Gegenwart
durch ästhetische Transformation einer Neubetrachtung
zu öffnen.
Bereits erschienen:
RICOCHET #1: Cris Koch: 343 m/s,
ISBN 978-3-86678-389-8;
RICOCHET #2: Samantha Dietmar: ÜBER VIELES.
UND NICHTS. / ABOUT A LOT. ABOUT NOTHING,
ISBN 978-3-86678-402-4
Format 21,7 x 28,5 cm, 48 Seiten
68 farbigen Abbildungen
Softcover, gebunden
deutsch / englisch
ISBN 978-3-86678-411-6

Ich sehe was, was du nicht siehst

Autismus scheint bis heute ein Phänomen, das mit einer Reihe von Vorurteilen und Mystifizierungen belegt ist und selbst bekannten Künstlern wie Andy Warhol oder Salvador Dalí zugeschrieben wird. Mit dem vorliegenden Band wird die Kreativität als Schlüssel zu einer alternativen Weltbetrachtung sichtbar: unkonventionell, kaum kulturell konditioniert und aus einer veränderten Wahrnehmung gespeist. Gezeigt werden serielle Werke aus unzähligen Schachbretttafeln, Codierungssysteme in rasterhafter Ordnung, imaginierte Parallelwelten oder fragmentarische Bild-Architekturen. „Kunst von autistischen Menschen ist selten an ein Publikum gerichtet und rückt sehr nah an die Idee heran, die in Kunst vor allem den Ausdruck der Persönlichkeit des Künstlers sieht.“ (Jan Hoet) Das vorliegende Buch versammelt erstmals in diesem Umfang Kunst von autistischen Künstlern. Es stellt einen wichtigen Beitrag zur Entdeckung ihres des kreativen Potenzials dar und schafft damit die Grundlage für neue künstlerische Diskussionen sowie einen reflektierten Ansatz zur Betrachtung von Kunst und Leben.

Mit Künstlerportraits von Herlinde Koelbl, Alexander Gehring, Markus Hirschmeier, Wiebke Loeper, Christoph Meinschäfer, Josephine Müller, Patricia Neligan, Tania Reinicke & Ekkehard Busserius, Frank Schinski und Anne Schumann

Anmerkung der Redaktion: Der Katalog gibt einen wunderbaren, vielfältigen Überblick über die künstlerische Arbeit der Autisten und ihrer Wahrnehmung der Welt. Vieles können wir von ihnen lernen. Bemerkenswert sind die Textbeiträge, ein "Muß" für jeden der künstlerisch nicht nur mit Autisten arbeitet.

Spielwiese Kunstakademie

Die Kunstakademie: eine geschichtsträchtige, mythenumwobene Institution. Viele assoziieren mit ihr bis heute emsiges Aktzeichnen und Terpentingeruch; die Künstler selbst loben ihre „Beheizbarkeit“ (Joseph Beuys) und ihre kostenfreien Ateliers. Über Lehrinhalte wird jedoch kaum gesprochen, auch die Auseinandersetzung mit tradierten Kunsttechniken scheint sich nach dem „Tod der Fachkenntnisse und Kunstfertigkeiten“ (Rosalind Kraus) zu erübrigen. Und da weder Talent noch Kreativität vermittelbar sind und kunsthistorisches Wissen zuweilen gar als kontraproduktiv betrachtet wird, bleibt die Frage: Was wird an den Akademien eigentlich gelehrt?
Immerhin trägt die dortige Ausbildung weiterhin entscheidend dazu bei, ob man im Kunstsystem reüssiert oder untergeht. Denn wenn Kunst nach landläufiger Meinung das ist, was Künstler tun, benötigt jeder Systemanwärter ein diskursives Know-How, um im Olymp der Professionellen aufgenommen zu werden. Der „arme Dichter“, der „Künstlerfürst“, das „auserwählte Genie“, der „sprachlose Autist“ – dies sind nur einige der zahlreichen Modelle, die hier zur Verfügung stehen. Auch wenn bei 97% der Akademieabsolventen der spätere Erfolg ausbleibt, bestimmt der angeeignete Habitus die weitere Lebensplanung. Folglich dient das Kunststudium weniger einer fachlichen Ausbildung als vielmehr der Persönlichkeitsformung. Von dieser sind auch die Akademieprofessoren betroffen, die versuchen, ihre Lehrtätigkeit mit ihrem Selbstbild und der künstlerischen Arbeit in Einklang zu bringen.

Die Kunsthistorikerin Katia Tangian, selbst Absolventin einer Kunstakademie, wagt einen differenzierten Blick hinter die Mauern dieser ehrwürdigen Einrichtung. Ihre materialreiche Untersuchung beschreibt und entmystifiziert die inneren Kontrollmechanismen des Lehrbetriebs. Die produktiven Freiräume, die die Kunstakademie für Lehrende und Absolventen auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts trotz allem bietet, werden dabei eingehend diskutiert.

Neo Rauch: Begleiter

Neo Rauch hat innerhalb der Riege der jüngeren deutschen Gegenwartsmaler eine Alleinstellung erreicht: Sein Werk findet international größte Anerkennung, die wichtigsten Museen und Sammler weltweit bemühen sich um seine Werke. Anlässlich von Neo Rauchs 50. Geburtstag stellen zwei große Retrospektiven in Leipzig und München zeitgleich die größte Anzahl seiner Werke vor, die jemals öffentlich ausgestellt wurde.

Die begleitende Monografie ist von ebenso einzigartigem Rang: Langjährige Weggefährten beschreiben darin höchst individuell, wie sie Neo Rauchs Bilder erleben, darunter auch Künstlerkollegen wie Luc Tuymans, Jonathan Meese oder Michaël Borremans. Große Kunstkritiker wie Rudij Bergmann, Werner Hofmann, Markus Brüderlin und viele andere interpretieren in kurzen Essays ausgesuchte Werke ihrer Wahl. Ein kunsthistorischer Text von Bernhart Schwenk und ein exklusiv für den Band erstellter Essay von Uwe Tellkamp führen in den Tafelteil ein. Der Band stellt alle besprochenen Gemälde in großformatigen Farbabbildungen vor, darunter auch neue Arbeiten die erstmals überhaupt präsentiert werden. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2521-7)

Ausstellungen: Museum der bildenden Künste Leipzig: 18.4. 15.8.2010 ¦ Pinakothek der Moderne, München 20.4. 15.8.2010

Maria Lassnig

Maria Lassnig ist eine der radikalsten Künstlerin unserer Zeit: Auf ihren Selbstporträts malt sich mit schlaffen Brüsten, mit Kochtopf auf dem Kopf und sogar als Knödel. Körperbewusstseinsbilder nennt Maria Lassnig ihre Arbeiten, und es ist selten schmeichelhaft, was darauf zu sehen ist. Oft ist sie nackt oder tritt uns – wie auf dem Bild "Du oder ich" – mit der ganzen Schutzlosigkeit des Alters entgegen, die Brüste schlaff, der Bauch faltig. Gleichzeitig hält sie zwei Pistolen in ihren Händen. Die eine zielt auf ihr Gegenüber, die andere auf ihren Kopf. Das Selbstporträt erzählt von einem alten Dilemma: Die Kunst ist die Waffe, mit der man trifft, aber man setzt dabei auch das eigene Leben aufs Spiel. Das Werk von Maria Lassnig, geboren 1919, hat ein großes Thema: Weiblichkeit. Da gibt es die starke Frau, die wie Godzilla durch eine Stadt stapft, die Wolkenkratzer reichen ihr gerade mal bis zur Hüfte. Oder die Frau, die mit dem Tiger schläft, und man weiß nicht, wer hier wen bezwingt. Aufgewachsen ist sie in einfachen Verhältnissen in Kärnten. Ihre Mutter wollte das uneheliche Kind anfangs nicht, Maria wuchs bei der Großmutter auf. Sie machte erst eine Ausbildung zur Grundschullehrerin, eines Tages radelte sie dann nach Wien und bewarb sich an der Wiener Akademie der Künste. 1941 wurde sie aufgenommen, nach zwei Jahren musste sie die Akademie wieder verlassen, weil man ihren Umgang mit Farben "entartet" fand. Die pastelligen, manchmal leicht giftig aussehenden Farben sollten später zu ihrem Markenzeichen werden, das kalte Hellgrün, das grelle Gelb, das Rot, das sie nahm, wenn sie ihren Körper malte und "die Haut brennen" spürte. Nach dem Krieg ging Maria Lassnig nach Paris, 1968 nach New York, später lebte sie eine Zeit lang in Berlin. Maria Lassnigs großer Durchbruch kam viel später, im Jahr 1997, als ihre Zeichnungen ein Höhepunkt der Documenta X in Kassel waren. Das Buch zeigt Bilder der neueren Werkphasen ab 1998 von Maria Lassnig sowie bisher unveröffentlichte Gemälde aus dem Jahr 2009.

Quelle: Amazon

Die Kunst, das Geld und die Krise

Der Herausgeber ist Kunstkritiker bei der Süddeutschen Zeitung. Namenhafte Experten  erklären wie der Handel mit Kunst entstand und welchen Einfluss er auf Künstler, Sponsoren , Sammler und nicht zuletzt auf die Museen hat.  Zu Wort kommen u.a. Chris Dercon, Beat Wyss, Daniel Birnbaum.

Das Fremde sehen: Der europäische Blick auf Japan

Das Fremde: Klischees und Stereotype beeinflussen seine Wahrnehmung. Auch dem europäischen Japanbild liegen viele Klischees zu Grunde. Wie kommt es dazu? Das Buch verfolgt die historische Entwicklung dieser Vorstellungen vom faszinierenden Fremden und setzt sie in Beziehung zur (als authentisch geltenden) Dokumentarfotografie. Beispielhaft wird gezeigt, wie zeitgenössische Projekte künstlerischer Dokumentarfotografen diese Bildklischees auszuhebeln versuchen, um so ein neues, kulturell fremdes Japan zu zeigen. Quelle:Amazon

 

Museen der Schweiz

Die wunderbare Sammlung der Fondation Beyeler präsentiert in einer Publikation der Fondation BNP Paribas

Es erschien die 22. Ausgabe der Bildbandreihe «Museen der Schweiz», die einer der aussergewöhnlichsten Privatsammlungen der Welt gewidmet ist. Das Buch stellt eine Reihe von Meisterwerken des modernen Klassizismus vor sowie ein Museum, das sich mit der Zeit zur absoluten Referenz in der Kunstwelt entwickelt hat.
Das Museum, ein Werk des Architekten Renzo Piano, umfasst eine bemerkenswerte Sammlung von Gemälden der grössten Meister der modernen Kunst, Ergebnis von mehr als 50 Jahren leidenschaftlicher Sammlertätigkeit. Parallel zu ihrem Beruf als Kunsthändler entwickelten Ernst und Hildy Beyeler im Laufe ihres Lebens enge Beziehungen zu einer ganzen Reihe von Künstlern. Dank ihrer Stiftung hat die Öffentlichkeit das Glück, einige Gründungswerke der modernen Kunst bewundern zu können.
 
Das Buch präsentiert die ganze Vielfalt einer Sammlung, die sich, ausgehend von Monet und Cézanne, mit der Entwicklung der abstrakten Kunst befasst und ihre Akzente vor allem bei den Vertretern der klassischen Moderne wie Kandinsky und Mondrian setzt, nebenbei mit Werken von Léger, Braque und Picasso aber auch den Kubismus anschneidet. Neben den Surrealisten Ernst und Miró sind auch schwer einzuordnende Künstler wie Giacometti, Klee und Dubuffet reich vertreten. Die Werke der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Abstraktion wie Pollock, Newman und Rothko stehen im Dialog mit den Schöpfungen der europäischen Nachkriegsmaler wie Bacon, Kiefer und Baselitz. Abgerundet werden Sammlung und Bildband durch ergreifende Stücke aus Afrika und Ozeanien.

«Es war uns eine grosse Freude, die Sammlung Beyeler in unsere Bildbandreihe über Schweizer Museen aufnehmen zu können, handelt es sich dabei doch heute um eine der renommiertesten Sammlungen der Welt», betont Gisela Imbertèche, Generalsekretärin der Fondation BNP Paribas, und fügt hinzu: «Wir sind sehr bewegt und stolz, dieser Sammlung eines aussergewöhnlichen Paares, die die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts nachhaltig beeinflussen wird, die gebührende Ehre erweisen zu dürfen.»

Die 22. Ausgabe der Bildbandreihe «Museen der Schweiz», die der Fondation Beyeler gewidmet ist, erscheint in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache. Das Werk umfasst 128 Seiten. Die bei der Fondation Beyeler erhältliche broschierte Ausgabe kostet CHF 58.–.

Die Museen und ihre Werke wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, ihren Besuchern die Möglichkeit zu bieten, eine bleibende und lebhafte Erinnerung mitzunehmen, und diejenigen, die sie noch nicht kennen, zu einem Besuch in den vorgestellten Museen anzuregen: Das ist es, was die Fondation BNP Paribas mit ihrer Bildbandreihe «Museen der Schweiz» erreichen will.

Über die Fondation BNP Paribas Suisse
 
 
Die Fondation BNP Paribas Suisse hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Dialog zwischen der Bankenwelt und ihrem kulturellen und sozialen Umfeld zu fördern. Sie fördert mit ihren Programmen den Erhalt und den Bekanntheitsgrad der Kulturschätze von Museen und unterstützt neben Kulturschaffenden auch die medizinische Forschung und soziale Projekte. Daneben sieht die Stiftung ihre Aufgabe auch darin, regionale und Nachbarschaftsprojekte zu unterstützen. Ihr langfristiges Engagement für Projekte aus ihrem Umfeld ist ein Zeichen für die starke lokale Verankerung der Fondation sowie für ihr Bestreben, vor allem die kulturellen und sozialen Aspekte der Schweiz in den Vordergrund zu stellen. Die Fondation BNP Paribas Suisse ist als gemeinnützig anerkannt, nicht gewinnorientiert und steuerbefreit. Sie ist Mitglied bei SwissFoundations, dem Verband der Schweizer Förderstiftungen.

Strangeland

Die 1963 geborenen englische Künstlerin türkisch-zypriotischer Abstammung studierte am Goldsmith College in London und gehört der Gruppe der Young British Artists" an. Die Autobiografie, die bereits vor zwei Jahren in England erschien ist jetzt ins Deutsche übersetzt. Sie berichtet schonungslos, oft schwer zu ertragen, von ihrer Jugend als Horrortrip:  Vergewaltigung, Drogen, Magersucht. Mit ihrer radikalen Bekenntniskunst wurde sie zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen. Wer mehr über sie erfahren will geht auf Ihre Homepage: http://www.tracey-emin.co.uk/tracey-emin-home.html

 

Narrative Kunsttherapie

Die Autorin hat eine eindrucksvolle Untersuchung vorgelegt, die für die weitere Forschung auch für psychotherapeutisches Handeln eine Vielzahl origineller und weiterführender Ideen generiert hat. Sie hat eine Untersuchung vorgelgt, die ein hohes Niveau erreicht und die sowohl in der kunsttherapeutischen als auch in der sich international zunehmend formierneden narrationstherapeutischen Szene Beachtung verdient und auch bekommen wird. Zitat: Prof. Heiner Keupp

Nach einer kunstpädagogischen Universitätsausbildung, der künstlerischen Auseinandersetzung und einer intensiven kunsttherapeutischen Ausbildung  war die Autorin in verschiedenen Bereichen mit ihren vielfältigen Erfahrungen als Dozentin tätig.

Chalo! Indien/India: Eine neue Ära indischer Kunst

Der Ausstellungskatalog präsentiert alle 25 Künstler und ihre Werke, er vermittelt mit zahlreichen Fotos die unglaubliche Faszination, die von der jungen indischen Kunstszene ausgeht. Das freundliche „Chalo!“  bedeutet auf Hindi „Los geht’s“, eine Aufforderung, einen intimen Blick auf das indische Alltagsleben mit all seinen Widersprüchlichkeiten, Hoffnungen, und Träumen zu werfen.


Hervorragende Beiträge, die dem Leser die indische Kunst und Kultur näher bringen, sowie eine Chronologie für eine besseres Verständnis der zeitgenössischen Kunst ab 1947 runden diesen ausgezeichneten Katalog ab. Ein Kunst- und Lesegenuss nicht nur für den Indienliebhaber.


Ausstellung: 2.9.09-1.11.09, Essl Museum, Klosterneuburg/Wien

Vincent van Gogh: Zwischen Erde und Himmel.

Die Landschaften, in denen Vincent van Gogh (1853-1890) lebte, haben ihn und seine Kunst zutiefst geprägt. In der Begegnung mit der Natur gelangte der ruhelose Künstler zu einer Harmonie und Ausgeglichenheit, die ihm sonst verwehrt blieb, und fand zugleich seine ganz eigene künstlerische Sprache und damit eine radikal neue Freiheit in der Kunst.Der durchgehend farbig bebilderte, prächtige Band gibt erstmals einen umfassenden Überblick über van Gogh als Landschaftsmaler. Aufsätze namhafter Kunsthistoriker und Van-Gogh-Spezialisten erschließen diesen wichtigen Aspekt seines uvres. Unmittelbar wird nachvollziehbar, wie die erdigen Töne des holländischen Frühwerks in Paris nach und nach von einer lichten Malweise abgelöst wurden. In Südfrankreich fand der Künstler dann zu den intensiv leuchtenden Farben und dem vitalen Ausdruck, die seine Bilder bis heute so faszinierend machen. In allen Perioden seiner kurzen Lebens- und Schaffenszeit stand er unter dem Bann der Schöpfung; mit Motiven wie dem Sämann, der Obstblüte, der Kornernte oder dem Schnitter beschrieb er den Kreislauf der sich immer wieder erneuernden Naturkräfte. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2303-9; französische Ausgabe ISBN 978-3-7757-2353-4) !!!!Ausstellung: Kunstmuseum Basel 26.4.-27.9.2009 !!!!!