Vom Wert der Kunst: Ein Insider erzählt

Michael Findlay erhielt in seinem langjährigen Berufsleben als Experte in der
internationalen Galerieszene intime Einblicke in die Welt des Sammelns. In „Vom
Wert der Kunst” erzählt er davon, was Menschen dazu bewegt, scheinbar irrational
hohe Summen für Kunstwerke zu bezahlen, nach welchen Kriterien sie sich für
bestimmte Künstler entscheiden und welche Rolle die erworbenen Werke im Leben
der Sammler spielen. Ratschläge, reflektierte Betrachtungen und unglaubliche
Geschichten ergeben ein hochspannendes, witziges und immer wieder überraschendes
Leseerlebnis für alle, die sich für Kunst und Sammeln interessieren.
Quelle Amazon

Die Erfindung des Bildes

Im 19. Jahrhundert galt Raffael als der Gipfel der Malerei aber zugleich
erwachte in dieser Zeit das Interesse an seinen Vorgängern. In Deutschland war
es der Gelehrte Bernhard August von Lindenau, der die größte Sammlung
italienischer Gemälde aus der Zeit vor Raffael zusammentrug. Seine Kollektion,
die im Lindenau-Museum Altenburg verwahrt wird, ermöglicht einen Einblick in den
Beginn der italienischen Tafelmalerei.In Siena und Florenz begann um 1300 eine
künstlerische Entwicklung, die ein neues Bildverständnis hervorbrachte: Freude
am Erzählen, ausschmückende Details und die Entdeckung von Raum und Landschaft
führten weg von der mittelalterlichen Strenge der Gotik.
In Italien wandelte
sich die feierliche Malerei auf Goldgrund zuerst zur lebensnahen Darstellung von
Mensch und Natur in der Renaissance. Im Lauf von zwei Jahrhunderten traten die
Figuren aus der raum- und zeitlosen Sphäre einer sakralen überirdischen Welt in
die Lebenswirklichkeit des Betrachters. In dieser Zeit löste sich das Gemälde
aus den bis dahin bestehenden Zusammenhängen in Freskenzyklen,
Buchillustrationen und Altarmalerei.
Das Katalogbuch zur Ausstellung
dokumentiert anhand charakteristischer Werke die Entstehung der neuzeitlichen
Malerei. Die Leihgaben stammen aus dem Lindenau-Museum Altenburg, das über die
größte Sammlung früher italienischer Gemälde in Deutschland verfügt. Die
einführenden Aufsätze widmen sich den zentralen Aspekten der italienischen
Malerei von 1300 bis 1500 und charakterisieren den Sammler Bernhard August von
Lindenau (1779-1854).  Quelle: Amazon

Kleist: Krise und Experiment

Die Publikation erscheint anlässlich der Doppelausstellung
zum Kleist-Jahr 2011 „Kleist: Krise und Experiment“,
21. Mai 2011 bis 29. Januar 2012, Ephraim-Palais Stadtmuseum,
Berlin, sowie Kleist-Museum, Frankfurt/Oder.
Heinrich von Kleist durchlebte um 1800 die politischen
und gesellschaftlichen Umbrüche in Deutschland und
hatte persönlich, obwohl von adeliger Abstammung,
zeitlebens instabile Lebensverhältnisse. Aus fortwährenden
Krisenerfahrungen heraus entwickelte er Ideen und
Lebensentwürfe, in denen gesellschaftliches Reformdenken
und literarische Experimente einander durchdrangen.
Der vorliegende, reich bebilderte Katalog zum Kleistjahr
2011 beleuchtet im Spiegel von Kleists Werk- und Lebensexperimenten
diesen Zusammenhang von Krise, Kritik
und Reformideen im Vergleich auch zu der Jahrhundertwende
2000 – historisch fundiert und mit Fokus auf die
überraschende Modernität Kleists aus heutiger Sicht.
Textbeiträgen u. a. von
Günter Blamberger, Wolfgang de Bruyn und
Stefan Iglhaut

Biografie
1777 geboren in Frankfurt/Oder
1792-1799 Militärdienst
anschließend Studium in Frankfurt/Oder: Physik, Mathematik
sowie Vorlesungen zu Philosophie, Kulturgeschichte
und Naturrecht
1801-1804 Reise durch Europa: u. a. Paris, Schweiz, Mailand,
Dresden; Beginn schriftstellerischer Arbeit
nach 1805 u. a. Tätigkeit im Staatsdienst, französische
Gefangenschaft, Herausgeber verschiedener Periodika,
Reisen
1811 Suizid am Kleinen Wannsee, Berlin

My Paris: Collection Antoine de Galbert A Selecti

Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung
„My Paris. Collection Antoine de Galbert / A Selection“,
1. Oktober 2011 bis 8. Februar 2012, me Collectors Room
Berlin / Stiftung Olbricht, Berlin.
Der Französische Sammler Antoine de Galbert sammelt
seit 1987 zeitgenössische Kunst mit einer bewussten
Entscheidung gegen den Mainstream und bestimmte
Trends. Seine Sammlung spektakulärer zeitgenössischer
Werke wird durch Volkskunst, Art Brut und religiöse
Objekte ergänzt.
Die anlässlich einer umfangreichen Ausstellung
entstandene Publikation gibt Einblicke in seine
hochinteressante Sammlung und offenbart den
persönlichen Blick des Sammlers. Gleichzeit wird mit
zahlreichen Abbildungen und Texten in Französisch,
Deutsch und Englisch die aktuelle Kunstszene in
Frankreich vorgestellt.

Künstler (u.a.)
Gilles Barbier, Julien Berthier, Olivier Blanckart,
Pierre-Yves Bohm, Mircea Cantor, Claire Fontaine,
John Davies, Damien Deroubaix, Didier Faustino,
Valérie Favre, Dominique Figarella, Elika Hedayat,
Chris Hipkiss, Jean-Charles Hue, Jackie Kayser,
Bertrand Lavier, Enrique Marty, Théo Mercier,
Nicolas Milhé, François Morellet, Chantal Petit,
Eric Pougeau, François Ribes, Elsa Sahal,
Barthélémy Toguo, Ida Tursic & Wilfried Mille,
Henri Ughetto

New Yorker Kunst-Geschichten

Kat Schuetz macht sich auf den Weg durch New York. In zwölf Episoden unterschiedlichster
Kunstbegegnungen und -erfahrungen führt sie »durch ein buntes Abenteuer der Sinne und des
Geistes«.
Jeder Essay schildert eine »Geschichte von Kunstverwirrungen und Lebenswidersprüchen«,
eine Begegnung der besonderen Art, mit Menschen und ihren Orten. Etwa beim legendären
Sunday Salon CHEZ LOUISE. Die Autorin erzählt von dem Zusammentreffen an jenem 18. Mai
2008, sie befragt Gewährsleute wie den Kurator Robert Storr über Louise Bourgeois, vergleicht
mit Susan Sontags Interpretationen … Bei ihren Exkursionen und Gesprächen, u. a. mit Jonas
Mekas und Leo König, gelangt Kat Schuetz immer wieder zu dem Befund: »All diese Geschichten
sind das Potenzial eines Kunstwerkes.«
Kat Schuetz (*1969) lebt in München und Sarasota, Florida. Sie studierte an der Münchner
Ludwig-Maximilians-Universität Betriebswirtschaftslehre, arbeitete im Marketing sowie als freie
Künstlerin und Kuratorin. Sie gründete 2006 mit Dr. Stefanie Staby nurjungekunst.de zur Förderung
junger Künstler. Aktuell schreibt sie an ihrer Dissertation über einen New Yorker Künstler.

Anmerkung der Redaktion: Das außergewöhnliche
Kunstbuch, ist spannend zu lesen, verständlich geschrieben und besonders interessant für jeden kunstinteressierten New York Reisenden.

Imi Knoebel: Buntglasfenster für die Kathedrale vo

Imi Knoebel, einer der wichtigsten abstrakt arbeitenden Künstler unserer Zeit, konzentriert sich seit mehr als 15 Jahren auf die Primärfarben Blau, Gelb, Rot, die wie Grundsteine im architektonischen Sinne wirken. Auf seinen Entwurf hin – eine abstrakte Komposition aus diesen Farben – wurde Knoebel 2008 der Auftrag für die Gestaltung von insgesamt sechs Kirchenfenstern der Kathedrale Notre-Dame in Reims erteilt. Diese werden im Mai 2011 in der hochgotischen Krönungskathedrale der französischen Könige eingeweiht. Dieser opulent gestaltete Band dokumentiert farbenprächtig und fundiert beschrieben das gesamte Projekt, das in der Tradition von Marc Chagall und Brigitte Simon, die bereits vor Knoebel Fenster der Kirche gestaltet haben, eine faszinierende Symbiose zwischen Alt und Neu schafft.

Deutscher Pavillon: 54. Biennale Venedig 2011

Wer war Christoph Schlingensief, dessen Tod am 21. August 2010 so viele Menschen berührt hat? Was trieb diesen außergewöhnlichen Künstler an? Freunde, Weggefährten, Kollegen suchen in diesem Buch nach Antworten. Und erinnern sich an einen Menschen, der mit grenzenloser Leidenschaft und mit Humor die Risse und Uneindeutigkeiten dieser Welt aufspürte. Ohne dabei je die eigenen Risse zu vergessen. Als Susanne Gaensheimer, Kommissarin des Deutschen Pavillons der 54. Biennale in Venedig und Direktorin des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, Christoph Schlingensief einlud, im Sommer 2011 den Deutschen Pavillon in Venedig zu gestalten, war er voller Vorfreude. Eine Vielzahl von Ideen entstanden. Doch nach seinem plötzlichen Tod war schnell klar: Ein Projekt von Christoph Schlingensief ist ohne Christoph Schlingensief nicht zu realisieren. Stattdessen wird der Pavillon nun einen Einblick in Werke und Projekte geben, die zentral für seine Arbeit waren. So wie dieses Buch, das die Ausstellung ergänzt: mit zahlreichen Abbildungen und Textbeiträgen von Frank Castorf, Chris Dercon, Diedrich Diederichsen, Boris Groys, Elfriede Jelinek, Alexander Kluge, Benjamin von Stuckrad-Barre, Antje Vollmer u.v.a. Ein Geschenk derer, die Christoph Schlingensief nahe waren, für alle, die mehr wissen wollen über einen der bedeutendsten Künstler Deutschlands. Quelle: Amazon

Internetseiten:

https://www.cyberday.de/news/ausgabe_100213_Internetseite-des-Deutschen-Biennale-Pavillon-2011.htm

 

Freud

Der britische Künstler Lucian Freud wird allgemein als der bedeutendstelebende
figurative Maler angesehen. Um Tiefe und Intensität zu schaffen,arbeitet Freud,
ein Meister der Porträtkunst und Spezialist für Aktmalerei,mit einem dicken
Farbauftrag, die Palette seiner Farben indes beschränktsich auf eher gedeckte
Töne. Seine Porträts mögen die Dargestellten nicht gerade vorteilhaft erscheinen
lassen, doch sie sind aufrichtig, ehrlich und alles andere als anbiedernd. „Ich
male Menschen“, meinte Freud einmal,“nicht weil sie so sind wie sie sind und
eigentlich auch nicht obwohl sie so sind, sondern so wie sie mir erscheinen.“

PRIVATZUGANG

Auf einen Blick: Private Kunstsammlungen im deutschsprachigen Raum
Diese Publikation, eine praktische Mischung aus Museums- und Reiseführer,
stellt in einem handlichen Format etwa 60 private Sammlungen
zeitgenössischer und moderner Kunst in Deutschland, Österreich und der
Schweiz mit zahlreichen Farbabbildungen vor. Alle beschriebenen Orte
sind der Öffentlichkeit, teilweise in exklusiv für die privaten Sammlungen
errichteten Gebäuden, zugänglich. Größtenteils handelt es sich hierbei
um echte Geheimtipps, da sie dem breiteren Publikum meist unbekannt
sind – viele der Sammlungen sind erst 2010 eröffnet worden.
Privatzugang bietet nicht nur spannende Informationen über die verschiedenen
Sammler, Ausstellungen und die Architektur der Häuser, sondern liefert
viele andere nützliche Tipps. Neben Öffnungszeiten, Anfahrtsbeschreibung
und Eintrittspreisen gibt es Hinweise auf weitere Kunst-Highlights in der
Umgebung.

DISTANZ Verlag GmbH

Missing Synagogues: 46 Ansichten in Berlin

Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung
„Martin Mühlhoff und Christian Vossiek – Missing
Synagogues“, 22. März bis 17. April 2011, MARTa
Herford / Forum.
Martin Mühlhoff und Christian Vossiek stellen präzisen
Aufnahmen banaler Nachkriegsarchitekturen, anonymer
Gebäudelücken sowie Brachen und Parks im Berliner
Stadtraum nüchtern die Eckdaten jüdischer Synagogen
gegenüber. In der Hauptstadt suchten die Fotografen
46 Orte auf, an denen vor dem Holocaust Synagogen
standen. „Bereits beim ersten Blick stellt sich ein leicht
beunruhigendes Gefühl ein, das beim zweiten einer
Gewissheit weicht.“ (Matthias Reichelt)
Mittels ihrer fotografischen Bestandsaufnahme gelingt
Mühlhoff und Vossiek ein eindrückliches Sinnbild für
Verdrängung und Auslöschung eines wichtigen Teils der
deutschen Kultur.

A New Thoughtfulness in Contemporary China

Globalization euphoria and enthusiasm for the West are on the decline in contemporary China. Critical voices make themselves heard in artistic and cultural circles, turning towards their personal everyday lives to take stock. Their questions revolve around concrete experiences in the radical upheaval of lifeworlds, the continued significance of traditions after many of them have been thoroughly uprooted, and the paradoxes produced by the predominance of neo-liberalism. The 17 positions assembled in this volume provide a vivid illustration of such a »new thoughtfulness« in a wide variety of aspects ranging from aesthetics and art to theatre and photography.

Jörg Huber is professor for cultural theory and aesthetics at the Zurich University of the Arts and head of the Institute for Critical Theory (ith). His research areas include aesthetics and the theory of the political in a transcultural context. He has been travelling to China for more than 20 years.
Zhao Chuan is a writer, theatre worker and art critic. He has published in fiction, non-fiction and contemporary art history. He is the founder and director of Grass Stage, an important theatre group in China.

In der Liebe und in der Kunst ……….

Cornelia Schleime gehört wohl zu den intensivsten und vielseitigsten Künstlerinnen unserer Zeit. Musik, Malerei, Zeichnungen, Collagen, Inszenierungen, Gedichte, Film und Fotografie setzt sie als künstlerische Mittel ein. Ihre Arbeiten sind heiter, tiefsinnig, kritisch, humorvoll und immer pointiert.

Die Publikation zeigt eine beispielhaft dokumentarische Auswahl und größtenteils noch unbekannte und überraschende Facetten des Werks vom Beginn ihres künstlerischen Schaffens bis heute. Darunter auch die bisher noch nie vollständig veröffentlichte Stasi-Serie, in der ironisch, humorvoll und doch reflektiert die Bespitzelungsakten des MfS mit fotografischen Inszenierungen collagiert sind. Daneben erlauben – durchsetzt mit lyrischen Fragmenten, Gedichten, Statements sowie privaten Fotos der Künstlerin – Ausschnitte aus Schleimes zahlreichen Reise- und Bildtagebüchern, Dokumentationen ihrer Filme und Inszenierungen mitunter sehr persönliche Einblicke.
Biografie
1953 geboren in Ostberlin
1979–1975 Friseurlehre, Maskenbildnerin, Pferdepflegerin
1975–1980 Studium der Grafik und Malerei, HfBK Dresden
ab 1981 Ausstellungsverbot in der DDR
1984 Übersiedlung nach Westberlin, Verlust des bis dahin geschaffenen Œuvres
1985 Arbeitsstipendium des Senats für Kulturelle Angelegenheiten Berlin
1989 PS1 – Stipendium vom DAAD für einjährigen Arbeitsaufenthalt in New York
zahlreiche Projekt-, Arbeits- und Reisestipendien und Workshops
zahlreiche Preise: Gabriele-Münter-Preis (2003), Fred-Thieler-Preis (2004), Award of excellent painting, National Art Museum of China (2005)
2005 Professur Kunstakademie Münster, Hochschule für Bildende Künste
Zu dieser Publikation ist eine exklusive Collector‘s Edition mit jeweils einer signierten und nummerierten Offset-Lithografie aus der Reihe Sansibar der Künstlerin im Format 50 × 70 cm in einer Auflage von insgesamt 2 x 35 Exemplaren + 2 x 15 Künstlerexemplaren erhältlich.
 
Abbildungen: 264
277 farbige und 20 s/w Abbildungen 
Cover: Softcover 
Sprachen: Deutsch

Anmerkungen der Cyberday RedaktionIn der Redaktion wurde das Buch mit viel Interesse gelesen, da vieles doch unbekannt war. Der künstlerische Dialog zwischen eigenen Bildern und Stasi Belegen ist ausgezeichnet gelungen. Man wünscht sich mehr dieser Kunst-Bücher!!! jhs 
 

Der Mensch als Muster der Welt:

Im November 2009 fand zu Ehren von Cornelia Syre, Referentin für italienische Malerei an der Alten Pinakothek München von 1980–2009, ein Symposion statt. International renommierte Wissenschaftler stellten ihre jüngsten Forschungsergebnisse zur italienischen Kunst vor. In dem Buch „Der Mensch als Muster der Welt“ werden Aspekte der spannendsten Kunstlandschaften Italiens neu beleuchtet.

David Alan Brown zeichnet anschaulich die Entstehungsgeschichte von Leonardos »Dame mit dem Hermelin« nach. Monika Butzek rekonstruiert erstmals ausführlich die wechselvolle Geschichte der berühmten »Madonna del Voto« im Sieneser Dom. Johannes Deckers führt die im Mittelalter und der Renaissance weit verbreitete Geste der Madonna, die mit ihrer Hand den Fuß des Christusknaben umfasst, bis zu ihren antiken Ursprüngen zurück. Zwei Zeichnungen im Besitz der Weimarer Kunstsammlungen – die eine von Giovanni Paolo Rossetti, die andere von Jacopo Ligozzi – erörtert Ursula Verena Fischer Pace im Licht ihrer Abgrenzung vom Werk des Daniele da Volterra und in ihrer Bedeutung für das jeweilige Oeuvre. Inwiefern Michelangelos weltberühmter Schöpfergott in der Sixtinischen Kapelle auf geistige Strömungen der Zeit reagiert, untersucht Volker Herzner, während Anchise Tempestini die Grundlagen für eine Bestimmung des Gesamtwerks von Domenico Mancini legt.

Hrsg. von Nina Schleif für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München
Mit einem Grußwort von Klaus Schrenk und Beiträgen von David Alan Brown, Monika Butzek, Johannes Deckers, Ursula Verena Fischer Pace, Volker Herzner, Anchise Tempestini sowie einem Verzeichnis der Schriften von Cornelia Syre.
160 Seiten mit 53 schwarzweißen Abbildungen, 14 x 24 cm, Klappenbroschur ISBN: 978-3-422-07046-2  34,90 € [D] |  35,90  € [A] |  49,90 SFR [CH]

 

 

Pablo Picasso · Künstlerbücher

Picasso war einer der produktivsten Künstler des 20. Jahrhunderts, auch auf dem Gebiet des Künstlerbuchs. Zwischen 1905 und 1973 gestaltete er mehr als 150 Bücher, von denen die bedeutendsten in einer außergewöhnlichen Ausstellung im Museum Brandhorst in München gezeigt werden. Im Mittelpunkt steht Picassos Experimentierfreude mit den Techniken und Ausdrucksmöglichkeiten dieses fesselnden Mediums.Katalog und Ausstellung präsentieren das Künstlerbuch Picassos erstmals als komplexes Objekt, nicht als Gebrauchsgraphik. Der Universalkünstler ritzte, schnitt, stach oder zeichnete Illustrationen, er verfasste aber auch selbst Gedichte, Widmungen und politische Texte. Seitenabfolge, Layout, Typographie inspirierten ihn ebenso wie Bucheinbände und Schuber. Er benutzte fast jede bis dahin bekannte Drucktechnik und trieb neue Techniken an ihre Grenzen. Die ersten Illustrationen schuf Picasso auf Bitten seines Freundes, des Autors Max Jacob. Es folgten in kommenden Jahrzehnten Projekte mit Paul Eluard, Tristan Tzara, Pierre Reverdy und anderen. Picasso reagierte zudem auf die Einladungen bedeutender Verleger wie Pierre André Benoit, Iliazd und Georges Hugnet und schuf mit ihnen einige der schönsten Künstlerbücher des 20. Jahrhunderts. Den entstandenen Buchkunstwerken merkt man die Freude ihrer Schöpfer an jedem Detail an, sie kitzeln beim Durchblättern alle Sinne.
Der Katalog "Pablo Picasso. Kunst am Buch" spürt dem Reiz nach, den Bücher auf Picasso und seine Freunde ausgeübt haben. Aufnahmen von Seitenstrecken, Einbänden und Schubern machen die Vielfalt des Mediums anschaulich. Vertiefende Texte erläutern die Zusammenarbeit mit einzelnen Autoren und Verlegern und geben Einblick in einige der spannendsten Künstlerbücher. Quelle Amazon

Anmerkung der Redaktion: Meistens werden Künstlerbücher langweilig in Vitrinen ausgestellt, wenig spannend im Katalog aufgearbeitet. Hier haben wir eine große Ausnahme!!! Diesen Katalog liest der Betrachter, ist überrascht von den vielen Querverbindungen in der Kunstszene und den Zusammenhängen zwischen Text und Bild. Außergewöhnliche Aufnahmen runden diesen hervorragenden Katalog ab.

Das Ohr von Giacometti.

Format 15 x 21 cm, 224 Seiten
8 s/w-Abbildungen, 168 farbige Abbildungen
Hardcover, gebunden
deutsch / englisch
ISBN 978-3-86678-478-9
EUR 27,90 (SFR 42,–)

Die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung
„Das Ohr von Giacometti -(Post-)Surreale Kunst von
Meret Oppenheim bis Mariella Mosler“, anlässlich des
40-jährigen Jubiläums der Levy Galerie, 1. November
2010 bis 18. Februar 2011, Levy Galerie Hamburg.
Im Wechselspiel der Gegensätze mit dem Ziel radikaler
Durchbrechung gewohnter Erfahrungshorizonte
manifestierte sich das subversive Bildprogramm der
Surrealisten.
In unserer zunehmend undurchsichtigen, von widersprüchlichen
Informationssplittern geprägten Zeit
greifen jüngere Generationen von Künstlerinnen und
Künstlern auf die vielschichtig-poetischen Stilmittel
des Surrealismus zurück. Auf unsere aktuelle Welt im
Schwebezustand, die sich dem Zugriff längst entzogen
hat, antworten sie mit einer Ästhetik des Disparaten,
Rätselhaften und Mehrdeutigen. Der Katalog „Das Ohr von
Giacometti“ zeigt Entwicklungslinien zentraler
(post-)surrealistischer Themen in einer opulent bebilderten
Zusammenschau klassischer und zeitgenössischer
künstlerischer Positionen.
Künstler u.a.
Horst Antes, Arman, Hans Arp, Hans Bellmer, Joseph
Beuys, Peter Blake, Louise Bourgeois, Victor Brauner,
Thorsten Brinkmann, James Brown, Michael Buthe,
Joseph Cornell, Salvador Dalí, Oscar Dominguez, Marcel
Duchamp, Max Ernst, Jan Fabre, Lucio Fontana, Alberto
Giacometti, Thomas Grünfeld, José de Guimarães,
Damien Hirst, Rebecca Horn, Johannes Hüppi, Wulf
Kirschner, René Magritte, Man Ray, André Masson,
Friedrich Meckseper, Joan Miro, Sabine Mohr, Mariella
Mosler, Meret Oppenheim, Francis Picabia, Pablo Picasso,
Jaume Plensa, Susanne Sander, Carolein Smit, Daniel
Spoerri, Annette Streyl, Yves Tanguy und Jean Tinguely