Bilanz der Stolpersteine Mitte 2012

Bilanz der Stolpersteine Mitte 2012
(31.07.2012)
* rund 38.000 Stolpersteine in 752 Städten aus sieben Ländern
* 4.167 Stolpersteine allein in Hamburg
* Verlegung von 111 Stolpersteinen an einem einzigen Tag, dem 29. April
2012, im Bezirk Charlottenberg-Wilmersdorf
damit hat dieser Bezirk 1688 der rund 4.000 Stolpersteine in Berlin
Und in München?
* ist die Verlegung auf öffentlichem Grund immer noch verboten
* trotz Top-Platzierung auf dem Bürgerbeteiligungsforum „MitDenken“
* trotz Befürwortung durch SPD-Parteitag, Partei der Grünen und Linken
sowie Beschlüssen in diversen Bezirksausschüssen.

“Stolpersteine: das Thema, das die Münchener am meisten bewegt”
(05.07.2012)
So überschrieb die Welt Mitte Mai folgenden Bericht:
“Mittlerweile gibt es solche Stolpersteine in mehr als 750 Städten und
Gemeinden in sieben europäischen Ländern, die Menschen finden die oft
unerwartete Konfrontation mit Namen und Schicksalen bewegend. Doch in
München will die Stadtregierung sie weiterhin nicht haben. Jetzt droht
Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) das Thema – ausgerechnet! – im
Bürgerbeteiligungsforum um die Ohren zu fliegen.“
“Gemeinsam die Stadt verändern” heißt das Leitmotiv des Forums
„MitDenken“ (www.muenchen-mitdenken.de). Von 16. April bis 11. Mai 2012
reichten Münchner Bürger mehrere hundert Ideen ein, so auch das Anliegen,
Stolpersteine auch in München zu verlegen. Die Initiative kam auf den
zweiten Platz. Diese Top-Platzierung zeigt: Münchens Bürger treten in großer
Zahl dafür ein, die Erinnerung an die Opfer des Nazi-Terrors wachzuhalten.
Das Verbot der Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichem Grund muss
endlich aufgehoben werden!
Für weitere Informationen:
Initiative Stolpersteine für München e.V.
Terry Swartzberg
(089) 411 54 771
(0170) 473 35 72
sayhi@swartzberg.com

109 567 Besucher haben -Jeff Koons- in der Fondation Beyeler gesehen!

Die Ausstellung von Jeff Koons hat weit über die Landesgrenze hinaus ihr Publikum gefunden und damit die Beliebtheit seiner Kunst bestätigt. 73 Prozent der Besucher stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien und weiteren Teilen Europas sowie aus den USA und Asien. Es ist somit die internationalste Ausstellung in der Geschichte der Fondation Beyeler (im Durchschnitt 55 Prozent).

In den lichtdurchfluteten, grosszügigen Museumsräumen von Renzo Piano kamen die Werke von Jeff Koons besonders gut zur Geltung. Die umfangreiche Präsentation führte die Besucher in neun Räumen durch die drei zentralen Werkgruppen The New, Banality und Celebration, die entscheidende Etappen in Koons‘ künstlerischer Entwicklung markieren: «Die Fondation Beyeler präsentiert seine Arbeiten als abgerundetes Lebenswerk und erklärt unmissverständlich seinen Platz in der Kunstgeschichte.» (NZZ)