7. Shanghai Biennale announces artist participations

Shanghai, 15 July 2008. The 7th Shanghai Biennale “Translocalmotion” recently
announced this year’s names of all participating artists to the public. About 61 artists
and artist groups from 21 countries and regions will take part in the event.
“Translocalmotion” examines the dynamic urban space and inhabitants against the
background of urbanization. It reflects on the issues of migration, as well as the
social, economic, and cultural implications of urbanization. Aware of both the
challenges and opportunities in the urbanization process, the exhibition explores how
urban growth will contribute to our life.
The curatorial team also stated that Yue Mingjun, Mike Kelly and Lonnie Van
Brummelen & Siebren De Haan are three selected artists (artist groups) who will hold
their keynote statement during this biennale on the second floor at Shanghai Art
Museum.
“This rather unusual practice was conceived in reaction to a tendency among many
biennales to present a vast number of hardly distinguishable artistic positions,” said
Zhang Qing, the vice director at Shanghai Art Museum on behalf of the curatorial
team.
According to him, their artworks reflect the theme of the biennale with strong visual
effect and profound meanings. For example, Yue Mingjun created a cluster of
different sized dinosaur sculptures, of course stapled with his laughing face. Mike
Kelly will shows elements from two groups of works visualizing an utopian city of the
future while Lonnie Van Brummelen & Siebren De Haan present four silent movies
featured on the scene of various boundaries.
The exhibition on the ground floor will introduce the theme of the People’s Square as
a metaphor for the complex dynamics of the mobility of people in China today.
The third floor will include works of artists who use non-Shanghai sources and
contexts as a starting point to reflect Translocalmotion and its meaning.
The mezzanine floor will host an exhibition of the history of the People’s Square since
mid 19th century including photographs, plans and other relevant documents.
Currently some finished artworks start to be transported to Shanghai while other
artists are still working in the last phase. The installation work will start from August
24. The media conference will take place on September 7, the official opening will be
on September 8. The exhibition opens to the public from September 9 to November
16.
Curators: Zhang Qing, artistic director (Deputy Director of Shanghai Art Museum),
Julian Heynen, curator (Artistic Director of K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen,
Düsseldorf, Germany), Henk Slager, curator (Dean of Utrecht Graduate School of
Visual Art and Design, The Netherlands)
The 7th Shanghai Biennale´s partner is Bank Sarasin.
In cooperation with Goethe-Institut.

Kunst[t]räume

Die Stiftung Pinakothek der Moderne will den Status Münchens als
Kunst- und Kulturstadt Deutschlands wieder in den Mittelpunkt rücken. Die 1993 gegründete
Privatinitiative zur Errichtung der Pinakothek der Moderne präsentiert ein Konzept für die
Weiterentwicklung der drei Pinakotheken (Alte Pinakothek, Neue Pinakothek, Pinakothek der
Moderne) zu einem wahrnehmbaren „Kunstareal München“. Seine Realisierung soll den
Museumsstandort München auf eine Stufe mit Kunstmetropolen wie Berlin und Dresden oder
sogar London und Paris stellen. Der Plan sieht vor, dem Kunstareal einen zentralen
Anlaufpunkt zu geben und Antworten auf die bestehenden Notwendigkeiten für
Wechselausstellungen, Depot- und Studienräume zu finden sowie ein angemessenes Domizil
für die Staatliche Graphische Sammlung zu schaffen. Der Münchner Architekt Prof. Dr. Gunter
Henn hat im Auftrag der Stiftung Pinakothek der Moderne die Idee eines „Center of Gravity“
entwickelt, das den Mittelpunkt eines zusammenhängenden Kunstareals bilden soll. Diesen
Leitideen folgend, hat Henn darüber hinaus einen ersten architektonischen Entwurf für eine
mögliche Weiterentwicklung der Pinakothek der Moderne vorgelegt. Sein Modell beinhaltet
Lösungsansätze für die angespannte Raumsituation in der Pinakothek der Moderne. Der
Entwurf von Henn wird als Diskussionsgrundlage für ein Expertensymposium im Herbst
dienen, auf dem die Voraussetzungen für die Ausschreibung von Wettbewerben zur
Neugestaltung des Kunstareals erarbeitet werden sollen.
Warum macht München nicht mehr aus seinen drei Pinakotheken? Positive Beispiele gibt es genug:
Berlin und Dresden im nationalen Kontext, London und Paris auf internationaler Ebene. Alle
genannten Städte haben es geschafft, ihre herausragenden Museen zu noch attraktiveren
Museumsensembles weiterzuentwickeln. Vor diesem Hintergrund legt die Stiftung Pinakothek der
Moderne ein Konzept für die Neugestaltung des Kunstareals München vor.
Ausgangspunkt der Überlegungen ist die Raumsituation der Pinakothek der Moderne: Aufgrund des
bis heute noch nicht realisierten zweiten Bauabschnitts sind dort noch viele Probleme ungelöst: Die
dauerhafte Einbindung der Staatlichen Graphischen Sammlung in die Pinakothek der Moderne ist
überfällig. Dafür fehlen aber Verwaltungsräume und Depotflächen für die riesigen Bestände. Die
gesamte Pinakothek der Moderne braucht dringend Ausstellungsflächen, die ausschließlich für
Wechselausstellungen genutzt werden können.

Wie entsteht das „Kunstareal München“?
Mittels zweier Elemente, die der Münchner Architekt Prof. Dr. Gunter Henn im Auftrag der Stiftung
Pinakothek der Moderne entwickelt hat, soll der Bereich um die drei Pinakotheken zu einem in die
Stadt München ausstrahlenden „Kunstareal“ weiterentwickelt werden. Die Vision der Stiftung ist es,
zwischen der Pinakothek der Moderne, dem Museum Brandhorst sowie der Alten und Neuen
Pinakothek eine „Piazza“ und einen zentralen Anlaufspunkt für Besucher aller Sammlungen des
Kunstareals entstehen zu lassen. Durch die Beruhigung der Barer Straße soll sich dort ein
Kristallisationspunkt urbanen Lebens, ein „Center of Gravity“ bilden, auf das alle Museen innerhalb
des Areals Bezug nehmen. Als zweites Element sollen die parkähnlichen Landschaften rund um die
Museen stärker betont werden, damit sie als optischer Rahmen das Kunstareal München umfassen.
Die Stiftung Pinakothek der Moderne eröffnet den Wettbewerb der Ideen
Um dieser Vision konkrete Form zu geben, lädt die Stiftung im Herbst zu einem Symposium ein.
Dessen Ziel wird es sein, die Grundlage für die Ausschreibung von Wettbewerben zur Erweiterung
und Vollendung des gesamten Kunstareals zu schaffen. Als Eröffnungsplädoyer des Symposiums hat
Gunter Henn bereits einen ersten architektonischen Lösungsvorschlag auf Grundlage des
Masterplans für die Weiterentwicklung der Pinakothek der Moderne formuliert. Dieser beinhaltet eine
dauerhafte Lösung für die angespannte Raumsituation in der Pinakothek der Moderne, zusätzliche
Flächen für Wechselausstellungen, Depot- und Studienräume sowie endlich ein angemessenes
Domizil für die Staatliche Graphische Sammlung. Die Vorstellung des Center of Gravity sowie erste
Entwurfsskizzen von Gunter Henn zur Neugestaltung des Kunstareals München können von Dienstag,
15. Juli, bis Freitag, 18. Juli, im Foyer des Siemensauditoriums der Pinakothek der Moderne besichtigt
werden. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Wie vor über einem Jahrzehnt bei der Pinakothek der Moderne ergreift die Stiftung Pinakothek der
Moderne wieder die Initiative, Münchens Kulturräume weiterzudenken. „So dringend wie München vor
15 Jahren ein Museum für die Moderne gebraucht hat, so dringend müssen wir heute alle Projekte im
Kunstareal in ein tragendes Gesamtkonzept integrieren“, begründet Günter Lorenz,
Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Pinakothek der Moderne, den Vorstoß der Stiftung.
Die Sanierung des Türkentors beginnt schon im Herbst
Eine erste dringend notwendige Baumaßnahme wird aber schon in diesem Jahr beginnen: Durch eine
Spende in Höhe von 780.000 Euro ermöglicht die Stiftung Pinakothek der Moderne die Sanierung und
den Umbau des Türkentors. Es dient zukünftig als Angelpunkt zwischen der Pinakothek der Moderne
und dem Museum Brandhorst und zusammen mit dem Klenzeportal der Alten Pinakothek als visueller
Bezugspunkt in der Gesamtkonzeption des Kunstareals.

Über die Stiftung Pinakothek der Moderne
Die 1994 gegründete Stiftung Pinakothek der Moderne ist aus dem Bewusstsein heraus entstanden, dass
bürgerschaftliches Engagement notwendig ist, um unserer Gesellschaft entscheidende Impulse für ihre
Weiterentwicklung zu geben. Mit Spenden in Höhe von rund 26 Millionen DM ermöglichte sie den Bau der
Pinakothek der Moderne. Heute unterstützt die Stiftung, die über den Einsatz ihrer Mittel selbst bestimmen kann,
die Sammlungen der Pinakothek der Moderne bei ihrer Arbeit und bei der Umsetzung ihrer Projekte.