Zum Wechsel von Armin Zweite nach München

Die Udo und Anette Brandhorst Stiftung hat mit Wirkung vom 1. Januar 2008 den Direktor der Kunstsammlungen Nordrhein-Westfalen, Herrn Prof. Dr. Armin Zweite, zum Geschäftsführer der Stiftung und Direktor ihrer Sammlung ernannt. Damit übernimmt ein höchst profilierter, international anerkannter Museumsmann die Leitungsfunktion für das im Bau befindliche Museum Brandhorst. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen begrüßen diese glückliche Entscheidung ebenso wie den geschätzten, unserem Haus seit langer Zeit freundschaftlich verbundenen Kollegen. Mit Armin Zweite wird eine profunde Sammlungs- und Ausstellungsaktivität für das Museum Brandhorst auf höchstem Niveau gewährleistet.



Das Museum Brandhorst wird derzeit durch den Freistaat Bayern in unmittelbarer Nachbarschaft der Pinakothek der Moderne errichtet und künftig von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen betrieben, die auch für die konservatorische Betreuung der Sammlungsobjekte Verantwortung trägt. Die Entscheidung, die Udo und Anette Brandhorst Stiftung dauerhaft in München zu etablieren, ist im Hinblick auf deren enge Zusammenarbeit mit der Pinakothek der Moderne getroffen worden. Mit der Ernennung von Armin Zweite ist hierfür eine stabile, dem Nutzen beider Institutionen dienende Grundlage geschaffen. Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen sind glücklich, mit einem derart erfahrenen, kenntnisreichen und erfolgreichen Kollegen zusammen zu arbeiten. Die Partnerschaft zwischen den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und der Brandhorst Stiftung gründet auf gegenseitigem Einvernehmen. In dieses ist auch die künftige Tätigkeit von Armin Zweite für das Museum Brandhorst eingebunden.



Von Seiten der Pinakothek der Moderne wird Frau Prof. Dr. Carla Schulz-Hoffmann, stellvertretende Generaldirektorin, als Beauftragte der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen für das Museum Brandhorst die Koordination zwischen beiden Institutionen übernehmen. Ihr war es seinerzeit gelungen, das Sammlerpaar Brandhorst für München zu gewinnen. Im Jahre 1999 wurde eine Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und der Udo und Anette Brandhorst Stiftung getroffen, dank derer die Voraussetzungen für die Anbindung der Stiftungsaktivitäten und der Sammlung an die Pinakothek der Moderne wie das Errichten und Betreiben eines eigenen Gebäudes durch den Freistaat Bayern geschaffen wurden.




Prof. Dr. Reinhold Baumstark


 

Das Land Rheinland-Pfalz hat sich vom privaten Arp-Verein getrennt.

Kulturstaatssekretär Joachim Hofmann- Göttig (SPD) teilte an diesem Dienstag in Mainz mit, dass das Land Rheinland-Pfalz sich vom privaten Arp-Verein, mit dem es das neue Arp-Museum in Remagen-Rolandseck betreibt, trennt. Mit sofortiger Wirkung kündige das Land  die Rahmenvereinbarung aus dem Jahr 2005. Grund sei ein „schwerer Vertragsbruch“. Der Verein habe „ohne vorheriges Einvernehmen“ und ohne das Land nachträglich zu informieren 14 Werke verkauft, die zu den vereinbarten Dauerleihgaben des Vereins für das Museum gehörten. Das für insgesamt 33 Millionen Euro erbaute Arp-Museum ist neu eröffnet worden. Vorrangig sollen Werke des deutsch-französischen Bildhauers und Malers Hans Arp (1886-1966) gezeigt werden.


 


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319 332 Besucher auf der 52nd International Art Exhibition, Venedig!!

Die 52. Biennale Venedig hat am 21. November mit einem hervorragenden Ergebnis geschlossen. 319.322 Menschen besuchten die Ausstellung dieses Jahres innerhalb von 165 Tagen. Das ist die am meisten besuchte Biennale der letzten fünfundzwanzig Jahre und eine der am meisten besuchten in der ganzen Geschichte der Ausstellung gewesen. Die 52. Internationale Kunstausstellung hatte zwischen dem Giardini und dem Arsenale eine Ausbreitung von 25.000 qm, die außergewöhnliche Zahl von 76 Nationalen Teilnahmen und 34 Nebenereignissen. Seit ihrer Öffnung im letzten Juni, ist die 52. Biennale die am meisten besuchte Kunstshow in Italien gewesen. Die 42 Nationalen Pavillon um die Stadt Venedig, veranstaltet in historischen Gebäuden und Kirchen, ist von mehr als 827.000 Menschen besucht worden. Die 34 freien Nebenereignisse, aufgestellt um Venedig und die Lagune-Inseln zogen ca. 650.000 Besucher, an.


 


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Armin Zweite wird Direktor der Sammlung Brandhorst in München

Der amtierende Direktor der Kunstsammlung NRW wird vorzeitig im Januar nächsten Jahres Düsseldorf verlassen. Eigentlich wollte Professor Zweite bis zu seiner Pensionierung 2009 dem Düsseldorfer K20/K21 als Generaldirektor vorstehen, jedoch soll die Enttäuschung über den zwar zugesicherten, aber immer weiter verzögerten Anbau von K20 der Grund für seine Entscheidung gewesen sein.
Die Münchner freuen sich, denn von 1974 bis 1990 war er Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München und setzte seinerzeit unter erheblichen politischen Widerständen den Ankauf von Beuys‘ „Zeige deine Wunde“ durch. Nun kehrt er zurück als Direktor und Geschäftsführer der Sammlung Brandhorst, deren Museum im Herbst 2008 neben der Pinakothek der Moderne eröffnet wird. Hier kann der international anerkannte Museumsexperte aus dem Vollen schöpfen, da sein jährlicher Ankaufsetat ca. zwei Millionen Euro betragen wird. Wer in Düsseldorf seine Nachfolge antritt, ist noch unbekannt, sicher ist, dass der Fortgang von Armin Zweite für K20/K21 in Düsseldorf ein großer Verlust ist.


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Mehr Zeit am Abend für Max Beckmann

Vor vier Wochen eröffnete die Pinakothek der Moderne die große Max Beckmann-Ausstellung. Die Besucherzahlen übertreffen alle Erwartungen dieser fulminanten Ausstellung. Der Besucher hat nun in den Abendstunden mehr Zeit und Muße sich den Werken zu widmen, an vier Tagen der Woche werden die Öffnungszeiten um je zwei Stunden erweitert. Der Donnerstag bietet somit 12 Stunden, die Tage von Freitag bis einschließlich Sonntag jeweils 10 Stunden, ein Kunsterlebnis der besonderen Art zu genießen. So ist nun der Besuch auch noch nach den zahlreichen Abendveranstaltungen gegeben und eröffnet damit die Möglichkeit, die Werke unter neuen Perspektiven zu erfahren.


Ab 25. Oktober können die Besucher von Donnerstag bis Sonntag auch in den Abendstunden die Gelegenheit wahrnehmen, die Ausstellung zu besuchen:


DO | 10.00 – 22.00


FR | 10.00 – 20.00


SA | 10.00 – 20.00


SO | 10.00 – 20.00


 


Zwei Samstagabende im November bieten besondere Highlights, so dass sich an diesen Tagen die Öffnungszeiten etwas verschieben.


Die dreiteilige Konzertreihe »Nachtmusik der Moderne« startet mit Tigran Mansurian am 17. November und am 24. November findet die alljährliche große PIN.-Party statt. Die Ausstellung »Max Beckmann – Exil im Amsterdam« schließt deshalb an beiden Samstagen ausnahmsweise bereits um 18.00.


17. November 2007, 22.00 | Konzert des Münchner Kammerorchesters unter der Leitung von Alexander Liebreich im Rahmen der Konzertreihe Nachtmusik der Moderne. Tigran Mansurian; Solisten: Patricia Kopatchinskaja, Violine und Anja Lechner, Violoncello.


24. November 2007, 20.00 | PIN.-Fest und Benefizauktion, nähere Informationen erhalten Sie unter pinfest@pin-freunde.de, Renate Ubrig, 089 28805190