documenta 12 Magazine

Die erste Ausgabe der Zeitschrift – documenta 12 Magazine -, ist bei TASCHEN erschienen Das erste Heft ‚Modernity?‘ versammelt eine Auswahl von Beiträgen, die in einem kollektiven Prozess entstanden sind, an dem über 90 wichtige Kunst-, Kultur- und Theoriemedien in der ganzen Welt beteiligt waren. Bis zum Ausstellungsbeginn werden noch zwei weitere Hefte erscheinen, alle mehrsprachig: auf Deutsch, Englisch sowie in der jeweiligen Originalsprache des Textes.

Ai Weiwei bringt 1001 Chinesen zur documenta 12

Ai Weiwei, –  1957 in Peking geboren, Sohn des chinesischen Poeten Ai Qing, lebte in New York, ist jetzt freier Künstler in Peking -, will 1001 Chinesen bei der documenta 12 in Kassel präsentieren. Wie die „Shanghai Daily“ berichtet, will er unter dem Titel „Fairytale“ (Märchen) vom 12. Juni bis zum 14. Juli eine Gruppenaktion zeigen.

Jeweils 200 Menschen in fünf Gruppen werden wechselweise beteiligt sein. Der Zeitung sagte er: „Es werden keine Nackten zu sehen sein.“ Das Projekt „Fairytale“ beschäftigt sich sich mit Fragen von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur . „Es ist mir egal, wenn die Leute das nicht als Kunst ansehen.“ (Zitat des Künstlers)


Ai Weiwei hatte auf einer Blogseite im Internet Menschen in China zwischen 18 und 60 Jahren gesucht (Teilnahme kostenlos) und innerhalb von wenigen Tagen tausende Anfragen erhalten. Unklar ist noch, ob sich der Aufruf allein auf die Teilnahme von Personen bezieht, oder ob diese auch Kunstgegenstände in das Projekt einbringen sollen.

Skulptur Projekte Münster 2007 Künstlerliste

Im Sommer 2007 finden zum vierten Mal die Skulptur Projekte Münster statt. Die Ausstellung zeigt die Arbeiten von rund 35 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt. Kuratiert wird skulptur projekte münster 07 von Kasper König, Brigitte Franzen und Carina Plath.


Eingeladene Künstlerinnen und Künstler (Stand: März 2007):
Pawel Althamer | Francis Alÿs | Michael Asher | Nairy Baghramian | Guy Ben-Ner | Guillaume Bijl | Martin Boyce | Jeremy Deller | Michael Elmgreen und Ingar Dragset | Hans-Peter Feldmann | Dora Garcia | Isa Genzken | Dominique Gonzalez-Foerster | Tue Greenfort | David Hammons | Valérie Jouve | Mike Kelley | Suchan Kinoshita | Marko Lehanka | Gustav Metzger | Eva Meyer und Eran Schaerf | Deimantas Narkevicius | Bruce Nauman | Maria Pask | Manfred Pernice | Susan Philipsz | Martha Rosler | Thomas Schütte | Andreas Siekmann | Rosemarie Trockel | Silke Wagner | Mark Wallinger | Clemens von Wedemeyer | Annette Wehrmann | Pae White


(Anmerkung der Cyberday Redaktion: Informationen und Links zu den o.a. Künstlern finden sie unter Cyberday – Künstler – ) 

Empfehlung der Jury im Architekturwettbewerb – Neubau Museum Folkwang

Am 24. August 2006 gab Prof. Dr. h.c. mult. Berthold Beitz, Kuratoriumsvorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, bekannt, dass die Stiftung als alleinige Förderin die Mittel für die Errichtung eines Neubaus des Museum Folkwang zur Verfügung stellen wird.
Die Jury hat unter dem Vorsitz von Prof. Eckhard Gerber in ihrer heutigen Sitzung unter den beiden Architekturbüros, die ihre Entwürfe in einer zweiten Wettbewerbsphase überarbeiteten, die folgende Preisverteilung vorgenommen:
1. Preis  David Chipperfield Architects, Berlin / London
2. Preis Adjaye / Associates, London
Herr Prof. Beitz nahm diese Empfehlung für die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung an und bestimmte, dass der Neubau des Museum Folkwang nun von David Chipperfield Architects umgesetzt wird.
Der Siegerentwurf sowie alle anderen Wettbewerbsbeiträge werden vom 27. März bis 9. April im Museum Folkwang ausgestellt. Museum Folkwang, Goethestr. 41, 45128 Essen

HMKV fuer den ADKV-ART COLOGNE Preis fuer Kunstvereine 2007 nominiert


1. HMKV fuer den ADKV-ART COLOGNE Preis fuer Kunstvereine 2007 nominiert.


Der Preis fuer Kunstvereine wird 2007 zum zweiten Mal in Kooperation von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine (ADKV) und der Kunstmesse Art Cologne vergeben. 20 Persoenlichkeiten aus Kunst und Kultur aus ganz Deutschland konnten jeweils einen Kunstverein vorschlagen. In der ADKV sind rund 250 Kunstvereine in Deutschland organisiert. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und zeichnet die innovative Arbeit und Ausstellungspraxis eines Kunstvereins aus. Er wird am 21. April 2007 auf der Art Cologne in Koeln verliehen.


2. THE HARTWARE GUIDE TO IRATIONAL


Soeben ist das Hartware-Handbuch zur Ausstellung „The Wonderful World of irational.org. Tools, Techniques and Events 1996-2006“ erschienen, die im Spaetsommer 2006 in der PHOENIX Halle Dortmund stattfand.


Irational ist eine lose Gruppierung von sechs internationalen Netz- und MedienkuenstlerInnen, die sich um den 1996 von dem britischen Netzkuenstler Heath Bunting gegruendeten Server irational.org zusammengefunden haben und die fruehe Netzkunst Mitte der 1990er Jahre entscheidend mitgepraegt haben: Daniel Garcia Andújar/Technologies to the People (E), Rachel Baker (GB), Kayle Brandon (GB), Heath Bunting (GB), Minerva Cuevas/Mejor Vida Corporation (MEX) und Marcus Valentine (GB).


irational formuliert eine Kunst der Bewegung im Raum, die darauf angelegt ist, die Handlungsmoeglichkeiten des Subjektes zu erweitern – im Sinne einer Taktik der Ermaechtigung des/der Einzelnen.


Der Hartware Guide to irational dokumentiert die 54 in der Ausstellung „The Wonderful World of irational.org“ praesentierten Projekte sowie die Aktionen des irational Action Weekends (2006). Susanne Ackers, Inke Arns, Francis Hunger, Jacob Lillemose (Hrsg.): The Hartware Guide to irational, Handbuch zur Ausstellung The Wonderful World of irational.org. Tools, Techniques and Events 1996-2006 (Dortmund 2006)


Revolver – Archiv fuer aktuelle Kunst, Frankfurt am Main 2006, ISBN: 3-86588-299-4, 136 Seiten, zahlr. s/w Abbildungen, 3 Einlegekarten, 1 Faltkarte mit farbigen Abbildungen aus der Ausstellung und vom irational Action Weekend. Mit Beitraegen von Susanne Ackers, Inke Arns, Matthew Fuller, Francis Hunger, Jacob Lillemose, Darija Simunovic. 18, 00 ¤ (plus Versandkosten) Bestellungen ueber inke.arns@hmkv.de


3. ARBEIT 2.0 (2007-2008) erhaelt Foerderung der Kulturstiftung des Bundes


Der HMKV hat zusammen mit dem Berliner Urheberrechts-Portal iRights.info das Projekt „Arbeit 2.0 – kreatives Schaffen in der digitalen Welt“ entwickelt, das als eines von 13 Projekten im Rahmen des neuen Programms der Kulturstiftung des Bundes „Arbeit in Zukunft“ gefoerdert wird. „Arbeit in Zukunft“ widmet sich den kulturellen Folgen des Wandels der Arbeitswelt. Aus insgesamt 87 Antraegen hat die Jury am 28./29. September 2006 13 Projektantraege zur Foerderung empfohlen. „Arbeit 2.0“ besteht aus einem Online-Portal (2007-2008) und einer Ausstellung zum Thema Appropriaton, Detournement und Remixing im Zeitalter digitaler Medien, die im Sommer 2008 in der PHOENIX Halle Dortmund praesentiert wird.


4. AUSSTELLUNGEN des HMKV in der PHOENIX Halle Dortmund 2007


HISTORY WILL REPEAT ITSELF


Strategien des Reenactment in der zeitgenoessischen (Medien-)Kunst und Performance ==> HMKV in der PHOENIX Halle Dortmund: 9. Juni – 30. September 2007; Eroeffnung: Freitag, 8. Juni 2007, 19:00 ==> KW Institute for Contemporary Art Berlin: 27. Oktober 2007 – Januar 2008; Eroeffnung: Samstag, 27. Oktober 2007 SIE NENNEN ES REALITAET Der Studienbereich Neue Medien der Hochschule fuer Gestaltung und Kunst Zuerich zu Gast im Hartware MedienKunstVerein Dortmund ==> PHOENIX Halle Dortmund: 6. – 21. Oktober 2007 Eroeffnung: PHOENIX Halle Dortmund, Freitag, 5. Oktober 2007, 19:00 (im Rahmen des Projektes „Crosskick – Europaeische Kunsthochschulen an deutschen Kunstvereinen“ der Kulturstiftung des Bundes)


ANNE POEHLMANN: WALKTHROUGH


Praesentation der Medienkunst-Stipendiatin des Landes NRW 2006 ==> PHOENIX Halle Dortmund: 6. – 21. Oktober 2007, Eroeffnung: PHOENIX Halle Dortmund, Freitag, 5. Oktober 2007, 19:00


THOMAS KOENER


Kooperation zwischen dem Hartware MedienKunstVerein und dem Dortmunder Kunstverein ==> ab September 2007, im (plug.in), Basel: Einzelausstellung des Dortmunder Medienkuenstlers ==> ab November 2007, verschiedene Ausstellungs- und Veranstaltungsorte: Dortmunder Kunstverein, Hartware MedienKunstVerein Dortmund, PACT Zollverein Essen, Kunstmuseum Bochum, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl


Ein umfangreiches Begleit- und Veranstaltungsprogramm ist in Planung.


Ausstellungs- und Veranstaltungsort


Hartware MedienKunstVerein


in der PHOENIX Halle Dortmund


Hochofenstr. / Ecke Rombergstr.


Dortmund-Hoerde


Oeffnungszeiten waehrend der Ausstellungen Do + Fr 11 – 22 h Sa + So 11-20 h Mo – Mi geschlossen


Kontakt


Hartware MedienKunstVerein (Buero)


Guentherstr. 65, 44143 Dortmund


T +49-231-823106, F +49-231- 882 02 40


info@hmkv.de


Team des HMKV


Dr. Inke Arns (Kuenstlerische Leiterin)


Susanne Ackers (Geschaeftsfuehrende Leiterin) Uwe Gorski (Ausstellungsarchitektur und technische Leitung) Francis Hunger (Junior Kurator) Darija Simunovic (Projektkoordinatorin und – management)

Made in Germany – Künstlerliste –

Vom 25. Mai bis 26. August 2007 zeigen das Sprengel Museum Hannover, die kestnergesellschaft und der Kunstverein Hannover in einer großen Überblicksschau aktuelle Positionen zeitgenössischer Kunst aus Deutschland.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine jüngere Künstlergeneration deutscher und internationaler Herkunft, die in Deutschland ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt hat. Der Titel Made in Germany ist insoweit programmatisch zu verstehen, als er Fragen der künstlerischen Identität nicht mehr nur ausschließlich an den Geburtsort und die Biografie der Künstlerinnen und Künstler koppelt, sondern im Zusammenhang mit dem Produktionsstandort der Werke verhandelt. Die Auswahl der 52 künstlerischen Positionen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern zieht vielmehr eine schlaglichtartige, paradigmatische „Zwischenbilanz“ und ist gleichzeitig eine Bestandsaufnahme der Internationalität der hiesigen Kunstszene. Die Ausstellung ist von dem Wunsch geprägt, das ganze Spektrum und die Vielfalt der aktuellen Kunstproduktion abzubilden.
 

Den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gelingt es auf sehr unterschiedliche Weise, klassische Medien zu erweitern und zu verändern und eine eigene ästhetische Sprache herauszubilden. Sie haben keine Berührungsängste, Bilder und Informationen der unterschiedlichsten Quellen miteinander zu kombinieren und in neue Kontexte zu setzten. So mischen sie mühelos Elemente der Gegenwart mit bekannten Bildern der Zeitgeschichte, die längst im kollektiven Gedächtnis verankert sind. Und sie schöpfen aus dem reichen Fundus der Kunstgeschichte: der Konzeptkunst der 1960er und 1970er Jahre, der Minimal und Appropriation Art.

Auch auf inhaltlicher Ebene lassen sich wiederkehrende Themenfelder ausmachen, denen sich die Künstlerinnen und Künstler nähern. Sie unterziehen die Lehren der Moderne einer kritischen Reflexion, fragen nach dem Verhältnis von privatem und öffentlichem Raum, untersuchen Rollenmuster und ihre Zuschreibungen, stellen Repräsentationsmechanismen in Frage und sind immer auf der Suche nach einer guten Geschichte. Nicht zuletzt spielen auch die biografischen Hintergründe eine Rolle: Die Beschäftigung mit der eigenen Identität, mit der Rolle als Künstler/in und der eigenen Herkunft. Die Auseinandersetzung ist teilweise poetisch und romantisch, auf jeden Fall ist sie persönlich.


Benjamin Bergmann | Michael Beutler | Armin Boehm | Candice Breitz | Fernando Bryce | Peggy Buth | Björn Dahlem | Nathalie Djurberg | Michael Elmgreen & Ingar Dragset | Slawomir Elsner | Jeanne Faust | Ceal Floyer | Andreas Gefeller | Christoph Girardet | Tue Greenfort | Beate Gütschow | Jeppe Hein | Diango Hernández | Andreas Hofer | Sabine Hornig | Sergej Jensen | Franka Kaßner | Christoph Keller | Annette Kelm | Alexander Laner | Ján Mancuska | Bjørn Melhus | Simon Dybbroe Møller | Jonathan Monk | Astrid Nippoldt | Henrik Olesen | Kirsten Pieroth | Peter Piller | Julius Popp | Julian Rosefeldt | Daniel Roth | RothStauffenberg | Michael Sailstorfer | Florian Slotawa | Sean Snyder | Simon Starling | Mathilde ter Heijne | Gert & Uwe Tobias | Oliver van den Berg | Marcel van Eeden | Amelie von Wulffen | Gabriel Vormstein | Haegue Yang | Tobias Zielony | Ralf Ziervogel | David Zink Yi | Thomas Zipp


(Anmerkung der Cyberday Redaktion: Informationen und Links zu den o.a. Künstlern finden sie unter Cyberday – Künstler -)



Begleitend zur Ausstellung erscheint bei Hatje Cantz ein Katalog mit Beiträgen von: Ulrike Groos | Christoph Grunenberg | Jörg Heiser | Georg Imdahl | Chuz Martinez | Rainer Metzger | Stephan Schmidt-Wulffen | Rudolf Schmitz | Birgit Sonna | Christoph Tannert | Antje von Graevenitz und Katrin Wittneven (ISBN 978-3-7757-1985-8, ca. 35 Euro)


Die Ausstellung wird großzügig gefördert von:

Kulturstiftung des Bundes | Niedersächsische Sparkassenstiftung | Sparkasse Hannover  | Hannover Marketing GmbH | Land Niedersachsen

Schirmherr der Ausstellung ist Bundespräsident Horst Köhler.


 


 


 


 


 

Blicke auf Europa. Europa und die deutsche Malerei des 19. Jahrhundert

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete am 7.3.2007 im Palais des Beaux Arts in Brüssel die Ausstellung „“.


Die Ausstellung unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin ist Teil des kulturellen Rahmenprogramms der deutschen EU-Präsidentschaft.
 
„Blicke auf Europa“  zeigt über 150 Werke deutscher Künstler des 19. Jahrhunderts, darunter Karl Friedrich Schinkel, Caspar David Friedrich, Max Liebermann sowie Carl Spitzweg.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann, der mit der Bundeskanzlerin an der Eröffnung teilnehmen wird, sagte zu der Ausstellung im Palais des Beaux Arts:  „Die Kunst war der Politik weit voraus – das können wir aus dieser beeindruckenden Ausstellung lernen. Die Maler, deren Bilder wir in Brüssel in einer europäischen Perspektive neu sehen werden, kannten schon im 19. Jahrhundert in ihrer Kunst keine Landesgrenzen. ‚Blicke auf Europa.’ zeigt die Arbeit der deutschen Künstler als europäische Kunst – inspiriert durch die Einflüsse und Eindrücke aus ganz Europa, und eingebunden in die gemeinsamen kulturellen Traditionen des Kontinents. Daran wollen wir in unserer Ratspräsidentschaft anknüpfen.“
 
Die Ausstellung ist vom 8. März bis zum 20. Mai 2007 im Palais des Beaux Arts in Brüssel, dem bedeutendsten Kulturforum Belgiens, zu sehen. Veranstalter sind die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München in Zusammenarbeit mit dem Palais des Beaux Arts in Brüssel. Der Bund beteiligt sich über die  Kulturstiftung des Bundes mit 1,5 Millionen Euro an der Ausstellung.
 
Nähere Informationen zum kulturellen Rahmenprogramm der EU-Ratspräsidentschaft finden Sie auf den Seiten des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
 
 

1700 Werke von Jasper Johns wechseln den Besitzer

Aus dem Besitz von Jasper Johns (geb. 1930) gehen 1700 Grafiken an die National Gallery of Art in Washington, die diese bis zum Ende 2008 erwerben wir (lt. Bericht der New York Times). Damit hat sie das größte Depot  des Pop Art Künstlers, der besonders durch seine Flaggenbilder bekannt wurde. Zur Zeit findet eine Ausstellung „Jasper Johns, An Allegory of Painting 1955-1965“ bis zum 29.04.07 in der National Gallery Washington statt. Die Ausstellung ist anschließend im Kunstmuseum Basel, vom 2 Juni – 9. September 2007, zu sehen.

»flick_ka« – Zum Jubiläum »10 Jahre ZKM im Hallenbau A« –

Zum Jubiläum »10 Jahre ZKM im Hallenbau A« wird die aktive Beteiligung der Besucherinnen und Besucher an den Kunstwerken in den Mittelpunkt des Jahres gestellt.


Den Auftakt macht »flick_ka«, ein an das beliebte Portal »flickr.com« angelehntes Kunstprojekt, das alle einlädt, ein Bild von sich hoch zu laden. Mit dem 1000sten Bild werden die Bilder unter http://www01.zkm.de/flick_ka einsehbar sein. Bereits jetzt besteht die Möglichkeit zur Anmeldung und zur Abmeldung.
Das Produkt dieser größten Kunstaktion der Welt wird ab dem 19.10. in der Jubiläumsausstellung »YOU: The Century of the Consumer« präsentiert.


Mit »flick_ka« vollzieht das ZKM den durch durch Web2.0 eingeleiteten Paradigmenwechsel in der Medienkunst nach. Web2.0 hat den Kunstraum demokratisiert. Die Möglichkeiten, Inhalte in das Internet zu übertragen, werden durch neue vereinfachte Anwendungen und schnelle Breitbandverbindungen immer häufiger genutzt. Auf »youtube« werden täglich 65000 neue Videos hochgeladen und über 100 Millionen Clips angesehen. »flickr.com« gibt 5000 Seitenzugriffe pro Minute und über 3 Millionen registrierte Besucher an. Einzig die Oberfläche wird von den Betreibenden zur Verfügung gestellt.
Mit »flick_ka« werden nun erstmalig diese neuen Möglichkeiten zur größten Internet- und Fotografie-Kunstaktion der Welt zusammengeführt. Ziel ist es, die Perspektive umzukehren, die Zuschreibungen zu unterlaufen. Das demokratische Versprechen der Fotografie wird eingelöst. Amateure werden zu Experten, BesucherInnen zu KuratorInnen und KonsumentInnen zu ProduzentInnen dieses Kunstwerkes. Alle können für das Museum ein Kunstwerk produzieren und Teil eines Kunstwerkes werden.
Bis Oktober können Fotos auf die Webseite des ZKM unter www.zkm.de/flick_ka geladen und somit die größte Ausstellung der BewohnerInnen einer Stadt gestaltet werden.


Ab dem 19. Oktober wird diese digitale Porträtsammlung nicht nur im Internet, sondern auch im Rahmen der Ausstellung: »YOU: The Century of the Consumer«, einer Neuordnung des ZKM | Medienmuseum, für mehrere Jahre zu sehen sein.