1514 MACHT GEWALT FREIHEIT

08.03.2014 - 31.08.2014
Philosophenweg 76, Tübingen
http://www.kunsthalle-tuebingen.de

Am 8. Juli 1514 wurde zwischen Herzog Ulrich von Württemberg und den Landständen Württembergs der Vertrag zu Tübingen geschlossen – ein Abkommen, das der bürgerlichen Oberschicht umfassende Freiheitsrechte und Mitbestimmung bei der Regierung gegenüber dem Herzog gewährte. Bis ins 19. Jahrhundert hinein prägte das Ringen um die Einhaltung der im Vertrag zu Tübingen festgelegten Rechte und Pflichten die Württemberger und legte somit wichtige Bausteine für ihr demokratisches Selbstverständnis. Anlässlich der 500-jährigen Wiederkehr der Vertragsunterzeichnung zeigen die Universitätsstadt Tübingen und die Kunsthalle Tübingen die bislang umfassendste Ausstellung zu diesem für ganz Württemberg bedeutenden Dokument.
Mit rund 280 hochkarätigen Exponaten aus den großen Museen, Archiven und Sammlungen des In- und Auslandes, unter anderem aus Berlin, München, Stuttgart, Wien, Graz und Innsbruck, beleuchtet die bislang umfassendste Ausstellung zum Vertrag zu Tübingen in der Kunsthalle Tübingen die Zeit um 1514 und erzählt von dessen Protagonisten und dessen Nachwirkungen bis ins 19. Jahrhundert hinein.